Acht Mal Speed Debating – Flirten mit der Politik

In acht Städten der Schweiz diskutierten am 3. Mai 174 Jugendliche mit PolitikerInnen und Fachleuten lokale politische Themen. Die von neun Jugendparlamenten organisierten Speed Debatings zeigen, dass es neue Formate braucht, um Jugendliche zu mehr politischer Partizipation und stärkerem politischen Engagement zu motivieren. In Genf, Neuchâtel, Lausanne, Morges, Yverdon, Fribourg, Lugano und Köniz diskutierten insgesamt 174 junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren mit 48 PolitikerInnen und Fachleuten. Jedes der beteiligten Jugendparlamente wird nun mindestens eines der diskutierten Themen aufgreifen und in seine eigene Agenda aufnehmen. 

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Im Herbst folgen weitere Speed Debatings. Interessierte Jugendliche, aber auch Gemeinden und weitere Organisationen können sich direkt an Patrizia Nideröst wenden. Auf www.speeddebating.ch sind alle Informationen zu finden.

Was ist ein Speed Debating?

Im Ausland gibt es bereits verschiedene Speed Debating-Formate. In der Schweiz hat das Jugendparlament Kanton Genf das Projekt lanciert und neu konzipiert. In diesem Format geht es im Vergleich zum Ausland losgelöst von der Schule und ohne Wettkampfcharakter um einen Austausch in Kleingruppen zu lokalen Themen.

Beim Speed Debating handelt es sich, um eine Abfolge von kurzen Debatten an unterschiedlichen Tischen mit einem/einer einzelnen PolitikerIn/FachexpertIn, einem/einer moderierenden JugendparlamentarierIn (JupalerIn) und 5–10 Jugendlichen. Dies ermöglicht einen partizipativen und konstruktiven Austausch, bei dem das Publikum selbst zum Debattierenden wird und sich seine eigene Meinung bilden kann.

Weiter soll durch die Anwesenheit von lokalen PolitikerInnen, JournalistInnen und von Jupa-Mitgliedern gewährleistet werden, dass die Anliegen der Jugendlichen gehört werden und Eingang in den politischen Prozess finden.