Bedürfnisanalyse nationales Jugendparlament

Während zahlreiche Gemeinden und fast alle Kantone ein Jugendparlament haben, fehlt eine solche Institution auf nationaler Ebene. Der DSJ will in einer Bedürfnisanalyse untersuchen, welche Versuche hierzu bereits unternommen wurden, welche vergleichbaren Organisationen es im In- und Ausland schon gibt und ob und wie ein nationales Jugendparlament erwünscht ist.

Ziele

Durch eine Bedürfnisanalyse sollen in einem ersten Schritt folgende Fragen beantwortet werden:

  • Was hat es bereits für polit. Vorstösse zu einem nationalen Jugendparlament auf nationaler Ebene gegeben?
  • Welche ähnlichen Organisationen gibt es in anderen europäischen Ländern?
  • Welche ähnlichen Organisationen gibt es bereits in der Schweiz und welche Partizipationsbereiche decken diese ab.
  • Wie sehen die Bedürfnisse nach politischer Partizipation auf nationaler Ebene bei den Jugendlichen und bei den Jugendorganisationen aus?

In einem zweiten Teil werden sollen mögliche Optionen für die Ausgestaltung eines nationalen Jugendparlaments ausgearbeitet werden.

Methode

Teil 1: Die bisherigen Vorstösse zur einem nationalen Jugendparlament in der Schweiz und die bestehenden nationalen Jugendparlamente in Europa werden in einer qualitativen Analyse ausgewertet. 

Teil 2: Für die Erfassung der bisherigen politischen Partizipationsgefässe für Jugendliche sowie der anwaltschaftlichen Organisationen, welche sich auf nationaler Ebene für Anliegen der Jugendliche einsetzen, entwickelt der DSJ eine Methode, welche sich auf die bisherige Partizipationsforschung stützt. Die Erfassung erfolgt dabei immer durch eine Fremdbewertung durch den DSJ und einer Eigenbewertung der entsprechenden Organisationen.

Teil 3: Die politischen Partizipationsbedürfnisse der Jugendlichen auf nationaler Ebene werden durch die Analyse von bestehenden Studien erfasst. Für die Bedürfnisanalyse bei Jugendorganisationen wird die gleiche Methode verwendet, die für die Erfassung der bisherigen Partizipationsgefässe verwendet wurde.

Teil 4: Die Ergebnisse von Teil 2 und Teil 3 werden nach Handlungslücken analysiert. 

Teil 5: An der KKJP 2015 werden die Handlungslücken mit Mitgliedern der Jugendparlamente und Jugendverbände diskutiert und die Ausgestaltung eines nationalen Jupas oder anderer nationalen Partizipationsgefässe ausgearbeitet. 

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