Aktuell

Studie «Jugend, politische Partizipation und Digitalisierung»

Der DSJ geht in der Studie «Jugend, politische Partizipation und Digitalisierung» der Frage nach, wie zugänglich digitale Partizipationsplattformen heute sind und wie diese ausgestaltet sein müssten, um möglichst alle jungen Menschen zu erreichen. Die Studie kommt zum Schluss: Digitale Partizipation kann bestehende Gräben entlang soziodemografischer Merkmale in der Partizipationsbereitschaft schliessen. Dies gelingt beispielsweise, wenn digitale Partizipationsprozesse auch analoge Komponenten aufweisen oder wenn die Teilnahme an solchen Prozessen anonym möglich ist.

Die Studie ist im Rahmen des Projekts «Bürger und Institutionen angesichts der Digitalisierung der Demokratie in der Schweiz» im Auftrag der Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS erarbeitet worden. Die Resultate aller Studien sind hier zu finden.

Soirée Politique

Der Bereich Grundlagen Politische Partizipation (GPP) des DSJ befasst sich in seinem Jahresschwerpunkt mit dem Thema «Junge Frauen in der Politik».  Diesmacht er im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums des Frauenstimm- und Wahlrechts in der Schweiz. Deshalb veranstalten wir am 22. September 2021 von 17.00–21.00 Uhr im Kongresszentrum Kreuz Bern die Soirée Politique zu dieser Thematik.

Während eines gemeinsamen Abendessens laden wir junge Menschen bis 25 Jahre ein, darüber zu diskutieren, weshalb (junge) Frauen in der Politik auf Gemeinde- und Kantonsebene nach wie vor stark untervertreten sind. Anschliessend identifizieren wir gemeinsam Handlungsfelder. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen angeregten Austausch! Die Anmeldung erfolgt über die Website, wo auch alle weiteren Infos zu finden sind.

Officiellement non-formel: Jahresveranstaltung Jugend in Aktion 2021

Movetia, der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) organisieren gemeinsam die Jahresveranstaltung Jugend in Aktion, bei der es in diesem Jahr um non-formales Lernen geht.Das gemeinsame Kennenlernen und Erleben neuer Ansätze und Methoden steht im Zentrum des ganztägigen Anlasses am 23. September in Solothurn.

Der Name ist Programm: Die Teilnehmenden erwartet non-formales Lernen – also keine langen Vorträge, sondern aktives Mitgestalten und Mitdiskutieren. Was bedeutet non-formales Lernen für mich? Was hat non-formales Lernen mit Partizipation zu tun? Wie kann ich non-formales Lernen in meinem Alltag umsetzen? Wie können wir die Resultate von non-formalem Lernen messen? Diesen Fragen widmen wir uns interaktiv und in den verschiedensten Lernumgebungen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Aktiven in der Jugendarbeit – von freiwillig engagierten Jugendlichen bis zu erfahrenen Profis. Mehr dazu

easyvote-Politikmonitor 2020

Unter dem Titel „Generation Vote! Wie finden Digital Natives an die Urne?“ widmete sich die diesjährige easyvote-Tagung der Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Mobilisierung junger Menschen hat und wie diese gezielt digital erreicht werden können.

Auftakt der Tagung bildete die Präsentation der wichtigsten Erkenntnisse aus dem easyvote-Politikmonitor 2020. Dieser zeigt klar: Schweizer Jugendliche orientieren sich international. Sie lassen sich zunehmend von internationalen Bewegungen und politischen Events im Ausland, z. B. den Black Lives Matter-Protesten und die US-Präsidentschaftswahlen, politisieren. Und: die Coronapandemie hat einige für die Jugendlichen noch im Vorjahr wichtige Themen in den Hintergrund gedrängt.

Mehr erfahren? Der easyvote-Politikmonitor 2020 kann hier heruntergeladen werden.

Frag den Bundespräsidenten

Die nationale Kampagne «Frag den Bundespräsidenten» geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Nach einer erfolgreichen ersten Durchführung mit der Bundesrätin Simonetta Sommaruga im letzten Jahr, findet nun die Kampagne mit dem Bundespräsidenten Guy Parmelin statt. Seit dem 16. August heisst es daher: «Frag den Bundespräsidenten».

Jugendliche und junge Erwachsene von 12 bis 26 Jahren sind aufgerufen, ihre Fragen an Guy Parmelin zu richten. Bis am 19. September können sie diese einfach unter www.engage.ch/schweiz posten. An einer Medienkonferenz am 14. Oktober steht der Bundespräsident Red und Antwort. Er beantwortet dort den jungen Fragestellenden persönlich 12 ausgeloste Fragen.

Democracy Talks

Am 15. September ist der Internationale Tag der Demokratie. Dies nehmen wir zum Anlass, um über die Schweizer Demokratie zu sprechen. In kleinen Gruppen diskutieren wir zusammen mit ExpertInnen über folgende Fragen: 

  • Kann Politik von heute Lösungen für Herausforderungen von morgen finden?
  • Was bringen Instagram und Co. der Schweizer Demokratie tatsächlich?
  • Wer entscheidet für bzw. über wen?
  • Was macht die Pandemie mit uns jungen Menschen?

Komm auch vorbei und unterhalte dich mit der UNO-Klimabotschafterin Marie-Claire Graf,demPolitfluencer Flavien Gousset,der Zürcher SP-Gemeinderätin Quendrësa Sadriu oder dem Chefarzt der kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken Basel und Mitglied der Covid-19 Task Force, Prof.Dr. Alain di Gallo! Das Jupa Kanton Zürich regt mit einem Input zur Diskussion an. Organisiert werden die Democracy Talks zusammen mit dem Zentrum «Karl der Grosse», wo der Event auch stattfindet. Um 18.30 Uhr geht’s los. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Infos und Anmeldung

Politlunch Spezial: Hat die digitale Demokratie ein Geschlecht?

Am 15. September 2021 findet von 12.00–13.00Uhr ein Politlunch Spezial zum Thema «Hat die digitale Demokratie ein Geschlecht?» im Polit-Forum Bern statt. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie gross die Geschlechterunterschiede in der digitalen politischen Teilnahme sind. Wie erlebt eine Jugendliche ihr Engagement auf der Plattform engage.ch? Welche Erkenntnisse kann die Wissenschaft dazu liefern? Und wie gehen Organisationen der Zivilgesellschaft damit um? Auf all diese Fragen können wir am Politlunch hoffentlich Antworten liefern.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.politlunch.ch.

Der DSJ und Jugendparlamente in den Medien

Folgende Artikel sind kürzlich erschienen:

  • Das Co-Präsidium des Jugendparlaments Thurgau traf sich mit der Thurgauer Regierungsrätin Monika Knill, um über eine engere Zusammenarbeit zu sprechen.
  • Das Parlement des jeunes de La Chaux-de-Fonds hat ein Festival organisiert, an dem Werke lokaler KünstlerInnen an die Hauswände projiziert wurden.
  • Die Bündner Gemeinde Poschiavo hat nun auch ein Jugendparlament.
  • Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Erkenntnisse zu «Jugend, politische Partizipation und Digitalisierung» wurde der DSJ in diversen Beiträgen genannt. So zum Beispiel im Tagesanzeiger, in 24heures oder im Rendez-vous von Radio SRF.

Der DSJ

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ ist das politisch neutrale Kompetenzzentrum für die politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Der DSJ unterstützt mit den youpa-Angeboten Jugendparlamente und Jugendräte in der Schweiz und in Liechtenstein. Mit dem Programm easyvote und dem Projekt engage.ch lernen die Jugendlichen ihre politischen Rechte und Pflichten kennen und werden dazu befähigt neue, innovative Ideen und Lösungsansätze in die Politik einzubringen. 

Der DSJ fördert ausserdem die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Mitwirkung von Jugendlichen durch Forschung, Austausch von Fachwissen und Interessenvertretung. 

Bei allen Tätigkeiten gilt das Motto „Von der Jugend für die Jugend“.

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