Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente

Der DSJ ist das politisch neutrale Kompetenzzentrum für die politische Partizipation und die politische Bildung von Jugendlichen.

Der DSJ unterstützt bestehende und fördert neue Jugendparlamente in der Schweiz und in Liechtenstein. Zudem fördert er die politische Partizipation von Jugendlichen durch Angebote wie easyvote und engage.ch. Sein Engagement steht unter dem Motto «von der Jugend für die Jugend».

Workshops und Vorträge zum Thema politische Partizipation

News 12.12.2017

Der DSJ bietet neu auch Workshops und Vorträge zum Thema politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an. In den letzten Jahren konnte der DSJ viel Fachwissen zu seinem Kernthema erarbeiten.

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Einen ersten Workshop zum Thema „Potential der Partizipation von Jugendlichen in Gemeinden“ hat der DSJ zusammen mit dem Schweizerischen Gemeindeverband am 25. Oktober im Rahmen des ersten Vernetzungsanlasses des Campus für Demokratie durchgeführt. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Veranstaltung mit dem Titel „Ohne Partizipation keine Demokratie“.

Haben auch Sie Interesse, in Zusammenarbeit mit dem DSJ einen solchen Workshop oder eine Präsentation durchzuführen? Dann wenden Sie sich bitte an Jonas Hirschi.

Digitale Innovation in der Politik gefordert

Medienmitteilung 07.12.2017

Am Abend des 6. Dezember fand im Wiener Rathaus die Preisverleihung der europäischen „Innovation in Politics Awards 2017“ statt. Zwei Schweizer Projekte standen im Finale – mit dabei die Partizipationsplattform engage.ch des Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ, zusammen mit den elf jüngsten National- und StänderätInnen. Der DSJ entwickelt immer wieder neue innovative Angebote, um Jugendliche in ihrem Alltag abzuholen und in die Politik einzubeziehen. Der Verband setzt dabei sowohl auf digitale Lösungen als auch auf das persönliche Gespräch.

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Damien Richard, Vorstandsmitglied des DSJ, und Melanie Eberhard, Projektleiterin von engage.ch, sind am Mittwoch, 6. Dezember persönlich nach Wien gereist, um beim Finale des „Innovation in Politics Award 2017“ mit dabei zu sein. Das DSJ-Projekt engage.ch, welches erstmals mit der Kampagne „Verändere die Schweiz 2017“ schweizweit Bekanntheit erlangte, zählte zu den 80 Finalisten von 589 nominierten politischen Projekten aus ganz Europa.

Zwei Schweizer Finalisten in der Kategorie „Demokratie“

Die Partizipationsplattform engage.ch wurde von einer Jury aus mehr als 1000 EuropäerInnen ins Finale der Kategorie „Demokratie“ gewählt. Die Freude über die Nominierung ist gross beim DSJ. Vorstandsmitglied Damien Richard berichtet begeistert vom gestrigen Abend: „Es ist eine tolle Chance für den DSJ, sich als Schweizer Jugendverband im europäischen Kontext zur politischen Innovation messen zu können. Der Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Projekten aus ganz Europa bietet sich uns nicht alltäglich und weckt neue Ideen.“

Auch engage-Projektleiterin Melanie Eberhard ist erfreut über die Nomination und ist überzeugt, dass der DSJ mit engage.ch eine praxistaugliche Civic-Tech-Lösung entwickelt hat: „engage.ch bringt Personen mit politischen Ideen und Anliegen zusammen, die sich sonst nie getroffen hätten – so wie dies vergleichbar bei Tinder oder Parship der Fall ist. engage.ch bietet eine politische Matching-Möglichkeit an, um Ideen von Jugendlichen mit den passenden PolitikerInnen zusammenzubringen.“ Ebenfalls zu den Finalisten der Kategorie „Demokratie“ zählte das Projekt „glp lab – das offene Politlabor“ der Grünliberalen Partei Schweiz.

Politisches Crowdsourcing mit Wirkung  

Das Projekt engage.ch bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Anliegen, ohne die Bedingung einer Parteizugehörigkeit, in die Bundespolitik einzubringen. Dies ist möglich dank der Unterstützung der elf jüngsten National- und StänderätInnen. Im Rahmen der engage-Kampagne „Verändere die Schweiz“ konnten im Frühjahr 2017 alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren während fünf Wochen ihre Anliegen und Ideen an die Schweizer Politik auf der Onlineplattform www.engage.ch einreichen. Über 700 sehr unterschiedliche Ideen aus allen Sprachregionen der Schweiz und allen politischen Richtungen wurden so mittels politischem Crowdsourcing gesammelt.

Daraus haben die jüngsten National- und StänderätInnen wie Damian Müller, Lisa Mazzone, Cédric Wermuth, Marco Romano und Lukas Reimann je eines der Anliegen ausgewählt und die politischen Umsetzungsmöglichkeiten mit den entsprechenden Jugendlichen im Bundeshaus besprochen. Die meisten der elf Anliegen der Kampagne „Verändere die Schweiz 2017“ wurden inzwischen von den PolitikerInnen in Form von parlamentarischen Vorstössen eingereicht oder auf anderen Wegen in die nationale Politik eingebracht. Erst Anfang dieser Woche reichte der jüngste Ständerat Damian Müller das Anliegen des einundzwanzigjährigen Janik Steiner als Postulat ein. Das Postulat fordert die Prüfung von CivicTech-Massnahmen, um BürgerInnen durch digitale Möglichkeiten besser und interaktiver an politischen Prozessen auf Bundesebene beteiligen zu lassen. Wie das Projekt engage.ch zeigt, kann mit einer guten Schnittstelle zwischen digitaler und analoger Partizipation sowie dem echten Willen der zuständigen EntscheidungsträgerInnen durchaus eine Wirkung erzielt werden. Ab dem 19. Februar 2018 geht die Kampagne „Verändere die Schweiz“ in eine zweite Runde.

Innovation für die politische Nachwuchsförderung

Der DSJ, als Kompetenzzentrum für die politische Partizipation und die politische Bildung der Jugendlichen, setzt bei seinen Angeboten zur politischen Nachwuchsförderung auf innovative Ansätze, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Politik näher zu bringen. Dabei spielt digitale Innovation eine wichtige Rolle. Dadurch können neue Möglichkeiten der Partizipation entstehen, wie dies bei engage.ch der Fall ist. Wichtig dabei ist, dass die digitalen Angebote eine Schnittstelle zur realen Politik haben. Das persönliche Gespräch ist noch immer die treibende Kraft, um in der Politik etwas bewirken zu können. Mit unterschiedlichen Angeboten möchte der DSJ die Jugendlichen in die politischen Partizipationsprozesse einbinden und sie dort abholen, wo sie sich im Alltag bewegen.

Das vom DSJ 2017 lancierte Angebot „easyvote-school“ verbindet digitale Unterrichtsmaterialien zu den Abstimmungsthemen mit interaktiven Podiumsdiskussionen in der Schulklasse. Für das Jahr 2018 ist die Ausdehnung dieses Angebots im Bereich der politischen Bildung auf die ganze Schweiz und die Weiterentwicklung von neuen interaktiven Zugängen zu den Abstimmungsthemen und zur politischen Meinungsbildung geplant. Mit dem Projekt „Speed Debating“ konnte der DSJ in diesem Jahr ein weiteres jugendgerechtes Angebot für politische Diskussionen weiterentwickeln. Beim dem vom Jugendparlament des Kantons Genf lancierten Format ist Flirten mit der Politik angesagt. Es handelt es sich, analog dem Speed-Dating, um eine Abfolge von kurzen Debatten in Rotation. Wenn die Trillerpfeife ertönt, werden Tisch und somit auch das Thema gewechselt.

Der DSJ ist als Jugendverband sehr nah an den Anliegen, Ideen und Ansprüchen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wenn es um die Politik geht. Dadurch kann er innovative und wirksame Angebote zur Förderung der politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsene entwickeln, die bei den Jugendlichen ankommen.

 

Kontaktpersonen für Rückfragen:

Maurus Blumenthal, Geschäftsleiter DSJ, maurus.blumenthal @ dsj.ch, +41 79 394 52 86

Valeria Pagani, Leitung Verbandskommunikation, valeria.pagani @ dsj.ch, +41 79 745 96 66

Rückblick Herbst-Ausbildungsworkshops

Jupa News 06.12.2017

"Eine optimale Gelegenheit auf andere Engagierte zu treffen und von ihrem Wissen zu profitieren", so empfand ein Teilnehmer den Workshop, der am 18. November in den Büroräumlichkeiten des DSJ durchgeführt wurde. Bereits im September konnten sich die Teilnehmenden den Themengebieten Organisation und Tätigkeiten annähern.

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Im zweiten Teil im November behandelten die Anwesenden alles rund um das Thema Mitglieder und Netzwerk. Durch unterschiedliche Erfahrungen konnten die Teilnehmenden sich austauschen und vom gegenseitigen Wissen profitieren. Vor allem die anwesenden Jungparteien konnten den teils noch jungen Engagierten viel mitgeben. Vom Ausbildungsworkshop profitiert haben Mitglieder der SP Belp, der Jungen Grünen Kanton Luzern, der Jungfreisinnigen Aargau und des Jugendrat Rapperswil.

easyvote-Sonderbroschüre: #BeSMART – Participate!

easyvote 24.11.2017

Der 26. November ist der letzte offizielle Abstimmungstermin in diesem Jahr. Auf nationaler Ebene finden aber keine Abstimmungen statt. Keine Abstimmungen – kein Mitspracherecht? Sicher nicht, denn es gibt auch ganz viele andere Möglichkeiten mitzureden und mitzuentscheiden.

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easyvote hat deshalb eine Sonderbroschüre produziert, die aufzeigt, wie und wo Jugendliche und junge Erwachsene mitentscheiden und sich politisch engagieren können. Dazu zählen unter anderem Jugendparlamente, Jungparteien und Jugendsessionen.

 Mehr Infos zur Sonderbroschüre auch auf easyvote.ch

JUPA-News November

Jupa News 21.11.2017

Zwischen dem 1. und dem 16. November fanden in Bellinzona, Luzern, Düdingen, Estavayer-le-Lac, La Chaux-de-Fonds und Aarau sechs Speed Debating statt, organisiert von den Jugendparlamenten und Jugendräten aus der jeweiligen Region. Von der Diskussion um die Altersvorsorge über den Umgang mit Flüchtlingen bis zu den Auswirkungen von Social Media boten die Speed Debating interessante Gelegenheiten, sich mit Jugendlichen, ExpertInnen und PolitikerInnen auszutauschen und sich eine eigene Meinung zu diesen komplexen Themen zu bilden.

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  • Das erst neu gegründete Jugendparlament Surental stellte sich an der Jungbürgerfeier in Büron vor. Die jungen Mitglieder zeigten sich im Verlauf der Feier als gefragte Gesprächspartner.

engage.ch im Finale der The Innovation in Politics Awards

engage.ch 15.11.2017

Unser Projekt engage.ch ist unter den Finalisten bei den The Innovation in Politics Awards! engage.ch wurde von einer Jury, bestehend aus 1022 EuropäerInnen, als eines der besten europäischen Projekte im Bereich "Demokratie" ausgewählt. Das grosse Finale findet am 6. Dezember in Wien statt.

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