Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente

Der DSJ ist das politisch neutrale Kompetenzzentrum für die politische Partizipation und die politische Bildung von Jugendlichen.

Der DSJ unterstützt bestehende und fördert neue Jugendparlamente in der Schweiz und in Liechtenstein. Zudem fördert er die politische Partizipation von Jugendlichen durch Angebote wie easyvote und engage.ch. Sein Engagement steht unter dem Motto «von der Jugend für die Jugend».

Neues Gesicht auf der Geschäftsstelle

News 19.04.2018

Wir freuen uns Benedikt Gottstein im DSJ-Team willkommen zu heissen!

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Er wird bis Ende Juli seinen Zivildiensteinsatz beim DSJ absolvieren und das Team in der Administration und Verbandskommunikation unterstützten.

Der DSJ möchte das freiwillige Engagement in der Politik und die politische Bildung stärken

Medienmitteilung 15.04.2018

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ möchte in Zukunft verstärkt das freiwillige Engagement in der Politik sowie die politische Bildung durch die Nutzung der Digitalisierung fördern, um Jugendliche für die politische Mitwirkung zu motivieren. Dies hat der Jugendverband an seiner Delegiertenversammlung von diesem Wochenende in Lausanne beschlossen. Das Potenzial dazu ist gemäss dem neusten easyvote-Politikmonitor vorhanden.

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Der DSJ veröffentlichte vergangene Woche den dritten easyvote-Politikmonitor. Die Ergebnisse resultieren aus einer Umfrage, welche vom gfs.bern bereits zum dritten Mal im Auftrag des DSJ durchgeführt wurde. Über 2/3 der befragten Jugendlichen vertritt die Meinung, dass Politik einen grossen Nutzen für die Zukunft der Schweiz hat. Auch neue Mitwirkungsmöglichkeit sind gefragt – fast die Hälfte der Jugendlichen möchte auf nationaler Ebene mehr politische Mitwirkung. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben, auch wenn das politische Interesse bei den Jugendlichen zurückgegangen ist. Auch auf kantonaler und lokaler Ebene möchten immerhin noch rund ein Viertel der Jugendlichen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten erhalten.

Das Potenzial, welches bei den Jugendlichen vorhanden ist, um sie für die Politik zu motivieren, will der DSJ verstärkt wahrnehmen. Der DSJ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum zur Förderung der politischen Partizipation und der politischen Bildung entwickelt und seine entsprechende Angebotspalette ausgeweitet. Der DSJ unterstützt mit seinen youpa-Angeboten bestehende Jugendparlamente und Jugendräte und fördert weitere Neugründungen. Zudem stärkt der DSJ mit easyvote und engage.ch die politische Partizipation und die politische Bildung von Jugendlichen gezielt. Jugendliche werden damit unterstützt ihre politischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen und werden dazu befähigt neue, innovative Ideen und Lösungsansätze in die Politik einzubringen.

Politische Bildung mit konkreten Angeboten fördern

Mit dem Angebot easyvote-school fördert der DSJ bereits die Kompetenzen der jungen BürgerInnen, damit sie sich mit den politischen Themen auseinandersetzen können. Ergänzend dazu plant der DSJ die digitalen Angebote für Lehrpersonen und SchülerInnen im Jahr 2018 weiter auszubauen. Bis Ende Jahr soll eine neue easyvote-App entwickelt werden. Mit dieser werden Jugendlichen darin unterstützt, ihre persönliche Meinung zu Abstimmungsvorlagen zu bilden und diese auch zu reflektieren.

Für jüngere SchülerInnen wird in diesem Jahr ausserdem das Angebot „Ich und meine Gemeinde“ mit pädagogischen Experten entwickelt. Durch ihre Ideen und Anliegen, wie sie ihre Gemeinde verändern möchten, sollen die Jugendlichen lernen, wie Politik auf Gemeindeebene funktioniert. Das neue Angebot wird im Rahmen des Projekts engage.ch und der gleichnamigen Partizipationsplattform lanciert.

Digitale Partizipationsangebote

Neben der bekannten nationalen Kampagne „Verändere die Schweiz!“, bei der Jugendliche ihre Ideen und Anliegen über engage.ch in die Politik einbringen können, werden 2018 erstmals ähnliche Projekte in Kantonen und Gemeinden durchgeführt. Mit diesen neuen digitalen Angeboten im schulischen und ausserschulischen Bereich sollen vor allem die „digitalen Aktivisten“ unter den Jugendlichen abgeholt werden. Die Gruppe der Jugendlichen, die auch politisch digital unterwegs sind, hat laut dem easyvote-Politikmonitor im letzten Jahr am stärksten zugenommen. Jeder fünfte Jugendliche gehört dieser Gruppe an. Weiter sehen fast zwei Drittel aller befragten Jugendlichen in der Digitalisierung grosse Chancen für die Beteiligung der BürgerInnen. Für den DSJ sind digitale Partizipationsmöglichkeiten daher wichtig, aber sie sind nicht die einzige Lösung, insbesondere wenn es um das freiwillige Engagement in der Politik geht.

Freiwillige in der Politik fördern

Jeder sechste Jugendliche ist politisch engagiert und geht regelmässig abstimmen. Die meisten davon engagieren sich auch in einem Jugendparlament, in einer Jungpartei oder einer anderen politischen Organisationen. Auch wenn das politische Interesse zurückgegangen ist, die Gruppe der politisch engagierten Jugendlichen ist gleich gross geblieben. Es ist dieser Sechstel der Jugendlichen, der das politische System der Schweiz jetzt und in der Zukunft, insbesondere mit dem Milizsystem trägt. Um die freiwillig politisch engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer Arbeit zu unterstützen hat der DSJ entschieden das Leitungsausbildungsprojekt Jugend + Politik zu lancieren. Dieses sieht vor, dass JugendparlamentarierInnen und interessierte Jugendliche mit Leitungsfunktionen aus Jungparteien und Jugendorganisationen mit politischer Arbeit eine auf ihre Arbeit zugeschnittene Ausbildung absolvieren können. Die praxisorientierte Ausbildung soll analog zu Jugend+Sport einerseits ihr ehrenamtliches Engagement unterstützen; andererseits sollen die Jugendlichen im Sinne eines Empowerments in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Mit dem Projekt möchte der DSJ gezielte Nachwuchsförderung für das politische Milizsystem der Schweiz ermöglichen, unabhängig der politischen Ausrichtung der Jugendlichen.

Das 50. Mitglied an der DV aufgenommen

Zur DV vom 14. Und 15. April, die der DSJ gemeinsam mit dem Conseil des Jeunes de Lausanne organisierte, trafen sich am Wochenende rund 165 Jugendliche aus der gesamten Schweiz in Lausanne. Geführt wird der DSJ von einem Vorstand, der sich getreu dem Motto des DSJ – „von der Jugend für die Jugend“ – aus neun jungen Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren zusammensetzt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Elyes Hammami und Michael Kahler. An der diesjährigen DV durfte der DSJ mit dem Conseil des Jeunes du District de Nyon, dem Consiglio Giovani Biaschesi und dem Forum Giovani del Locarnese drei neue Mitglieder aufnehmen – der DSJ zählt nun 50 Mitglieder.

Wenn der Nationalrat das Bundesbüchlein nicht mehr versteht

Medienbeitrag 13.04.2018

Eine knappe und prägnante Sprache, überprüfbare Fakten und Emotionen – kurz: gutes Journalistenhandwerk. Damit sollen Junge in der Schweiz wieder für politische Themen gewonnen werden. Die Rezeptur stammt von Journalisten und Politikern, abgegeben an der easyvote-Jahrestagung in Bern.

Mehr politische Bildung und verständliche Informationen für junge BürgerInnen

easyvote 13.04.2018

Die easyvote-Tagung 2018 des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ ging gestern im Polit-Forum Käfigturm Bern über die Bühne. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich ein, um in einem fachlichen Austausch über das Vertrauen, die Meinungsbildung und die politische Partizipation von Jugendlichen zu sprechen. Die klaren Resultate des easyvote-Politikmonitors, der Referate und die Diskussionen zeigten: Es muss gehandelt werden, vor allem anderen bei der politischen Bildung.

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Grundlage für die Tagung bildete der easyvote-Politkmonitor 2017. Er zeigt auf: Geht es um politische Themen, informieren sich die Jugendlichen nicht nur weniger, sondern haben auch ein Vertrauensproblem in den Medien. Und die politische Bildung geht gemäss Aussagen der befragten SchülerInnen zurück. Das ist als bedenklich zu werten, da sich dies langfristig negativ auf die politische Partizipation auswirkt.

Studien untermauern Handlungsbedarf

Die breite Palette von Inputreferaten eröffnete Cloé Jans, Projektleiterin gfs.bern. Sie stellte den easyvote-Politikmonitor 2017 vor und betonte, dass Jugendliche einen Nutzen in der Politik sehen und sie nicht per se politkverdrossen sind. Viele empfinden die Sprache der Politik aber als zu kompliziert und die Politik als zu weit weg von ihrem Alltag. Da die Schulen die meisten Jugendlichen erreichen, sieht sie den grössten Handlungsbedarf bei der politischen Bildung. Im politischen Unterricht muss die Medienkompetenz zu politischen Themen geschärft werden und ihre Kompetenzen, welche sie zu aktiven BürgerInnen werden lassen, erarbeitet werden. So sei es ihnen schlussendlich auch möglich, in unserer Demokratie partizipieren.

Zoë Maire, Bereichsleiterin von easyvote, forderte mehr verständliche, faktenorientierte und neutrale Informationen, damit sich junge Erwachsene eine eigene Meinung bilden können – und dies von allen politischen Akteuren und Organisationen. Im gleichen Zug wurde die neue easyvote-App votenow angekündet. Die App wird ab Herbst 2018 verfügbar sein, ist primär für den Schulunterricht im Rahmen von easyvote-school konzipiert, wird aber für alle zugänglich sein. Das Programm easyvote reagiert damit auf zwei Entwicklungen: Zum einen auf die jetzt wachsende Gruppe der digitalen Aktivistinnen und Aktivisten, zum anderen auf die Unentschlossenheit der Jugendlichen bei politischen Themen – Meinungsbildung soll via Smartphone besser unterstützt werden. Wer kein Vertrauen in die Informationskanäle zu politischen Themen hat, informiert sich weniger, kann schlechter eine Meinung bilden und partizipiert schlussendlich auch nicht. Genau hier setzt der DSJ mit seinen easyvote-Angeboten an.

easyvote schneidet in Forschungsexperiment besser ab als der Bund

Isabelle Stadelmann-Steffen von der Universität Bern stellte ein Umfrageexperiment aus dem Jahr 2017 vor, welches die Qualität der easyvote-Angebote bestätigt. Die easyvote-Broschüre wird im Vergleich zum Abstimmungsbüchlein vom Bund als ansprechender, verständlicher und neutraler wahrgenommen. Auch die easyvote-Clips werden als kompetenter und glaubwürdiger bewertet, als die Clips des Bundes. Vor allem bei der wahrgenommen Neutralität schneiden die easyvote-Angeboten besser ab, als die Angebote des Bundes. Dies ist nicht nur beim Zielpublikum von 18-25-jährigen der Fall, sondern auch darüber hinaus.

Wer muss handeln?

Zur Podiumsdiskussion fanden sich Matthias Aebischer (Nationalrat SP), Daniel Binswanger (Journalist Die Republik), Laura Zimmermann (Operation Libero) und Philipp Gut (Journalist Die Weltwoche) zusammen. Angesprochen auf die Tagungsfragen waren verschiedene Statements zu hören. Matthias Aebischer forderte kurze und prägnante Information – gerade wenn es um Politik geht und das nicht nur für junge Erwachsene. Dies sei von allen politischen Akteuren umzusetzen. Daniel Binswanger nahm die Schulen in Zugzwang, damit diese Jugendliche zu medienmündigen Bürgerinnen und Bürger erziehen. Nur so können sie einschätzen, was Wahrheit ist und welchen Informationen Vertrauen geschenkt werden kann. Laura Zimmermann bestätigte, dass es auch bei den Jugendlichen unterschiedliche Typen gebe, die sich unterschiedlich engagieren würden. Phlipp Gut äusserte sich optimistisch, trotz abnehmendem Vertrauen der Jugendlichen. Das politische System brauche BürgerInnen, die den Medien und den politischen Akteuren gegenüber kritische auftreten.

Das Potential muss genutzt werden

Der Schlusstenor der Tagung war eindeutig: Die sinkende Informiertheit und das teilweise tiefe Vertrauen der Jugendlichen in politische Institutionen und Akteure ist als bedenklich zu werten, zumal sich Jugendliche auf nationaler Ebene mehr einbringen wollen. Die politischen Akteure und Organisationen müssen nun in ihren eigenen Arbeitsfeldern darauf reagieren: Zum Beispiel die Schulen mit mehr und qualitativ besserer politischer Bildung oder die Medien als Informationsübermittler bei politischen Themen. easyvote und der DSJ werden mit ihren Aktivitäten die Anstrengungen verstärken, um das Potenzial zur politischen Partizipation, welches bei den Jugendlichen vorhanden ist besser zu nutzen – dabei steht die Digitalisierung und die politische Bildung im Vordergrund.

Weniger Informationslust und niedriges Vertrauen: Junge Erwachsene und Politik im Zeitalter von Fake-News und verändernder Medienlandschaft

easyvote 12.04.2018

Der neue easyvote-Politikmonitor des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ zeigt klar: Die sich schnell wandelnde Medienlandschaft und das Zeitalter von Fake-News hinterlassen ihre Spuren bei den Schweizer Jugendlichen. Geht es um politische Themen, informieren sich die Jugendlichen nicht nur weniger, sondern haben auch ein Vertrauensproblem. Insbesondere die Medien haben eine schwierige Stellung: Geht es um politische Themen, vertrauen Jugendliche am wenigsten JournalistInnen.

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Vertrauensproblem in Zeiten von Fake-News

Der Vergleich mit dem Sorgenbarometer1 zeigt, dass Jugendliche politischen Akteuren und Institutionen deutlich weniger vertrauen, als dies die übrige Bevölkerung macht. Am kritischsten von allen Akteuren gehen die befragten Jugendlichen mit JournalistInnen ins Gericht: Geht es um politische Informationen, geben 60 Prozent an, dass sie eher oder sogar sehr wenig Vertrauen in JournalistInnen haben.

Fake-News ist ein Begriff für die Schweizer Jugendlichen geworden: Zwangsläufig zeigt sich dies nun auch bei ihrem Vertrauen. Die Funktion von JournalistInnen als PrüferInnen und AufbereiterInnen von politischen Informationen gerät immer mehr unter Druck: zum einen durch den stattfindenden Medienwandel, zum anderen aber auch durch die Bereitschaft zur objektiven und wahrheitsgetreuen Berichterstattung.

Abnehmende Informationslust fordert neue Kanäle

Der easyvote-Politikmonitor zeigt weiter, dass sich Jugendliche immer seltener über politische Ereignisse und Themen informieren (48% einmal oder weniger als einmal pro Woche). Dieser Trend betrifft verschiedenste Informationskanäle, ganz besonders die klassischen Medien wie Zeitungen, Fernsehen (Rückggang um 5% gegenüber 2016) oder auch Radio. Es findet dabei aber nur bedingt eine Substitution durch neue Medien statt. Auch hier spielt das mangelnde Vertrauen eine wichtige Rolle: vielen Akteuren und Kanälen bringen Jugendlichen immer weniger Vertrauen entgegen, wenn es um politische Information geht. Diese Kanäle werden folglich auch weniger konsultiert.

easyvote wird wichtiger und nützlicher

Das Resultat des mangelnden Vertrauens im easyvote-Politikmonitor zeigt: Neutrale und explizit faktenorientierte Plattformen werden als vertrauenswürdige Kanäle immer wichtiger. Die einzigen Informationskanäle, die im Vergleich zum Vorjahr an Wichtigkeit dazugewinnen, sind jene aus dem Portfolio von easyvote: Die easyvote-Clips, -Website und -Broschüre werden wichtiger. Auch punkto Nützlichkeit für die Meinungsbildung gibt es klare Resultate: Als Informationsquelle bilden die easyvote-Clips die Spitze, an zweiter Stelle folgt – zusammen mit den Eltern – die easyvote- Broschüre, diese werden von über 90% als sehr/eher hilfreich eingestuft.

Mit Abstimmungen die Interessen der Jungen vertreten

Für das Abstimmen spricht in den Augen der Jugendlichen wie im Vorjahr primär die Motivation, die Interessen der Jungen an einer Abstimmung vertreten zu wollen. Auch motivierend wirkt die Möglichkeit, die Zukunft mitbestimmen zu können. Gegen das Abstimmen spricht für eine Mehrheit die Faktoren, dass ihnen die Sprache zu kompliziert sei, Abstimmungen Probleme nicht lösen würden oder die Jugendlichen keine Zeit dafür hätten.

Keine Politikverdrossenheit, aber Partizipation in digitale Richtung

Obschon bei politischen Themen ein schwindendes Interesse festgestellt wird und sich Jugendliche weniger informieren, kann man nicht automatisch von einer zurückgehenden Bereitschaft zur politischen Partizipation sprechen. Dies auch, weil bei den fünf Partizipationstypen ein Wandel feststellbar ist. Die Jugendlichen wollen sich vermehrt digital einbringen. Zwei Drittel sind weiter der Meinung, dass Digitalisierung grosse Chancen für die Beteiligung biete. Dieser digitale Aktivismus bringt alte und neue Herausforderungen. Informationen zu politischen Themen müssen einfach verständlich und neutral bleiben, zusätzlich muss aber auch eine Brücke geschlagen werden: Die zuweilen träge Welt der politischen Institutionen muss mit der schnelllebigen, digitalen öffentlichen Agenda verbunden werden.

Hilft die Digitalisierung bei der Mobilisierung?

Digitalisierung und Medienwandel gehen Hand in Hand. Mehr Informationen sind schneller und einfacher verfügbar: Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, dass soziale Medien beträchtlich zur Mobilisierung von insbesondere Jungen beitragen können. Diese Veränderung zeigt sich auch in der Schweiz, wo sich die Jugendlichen vermehrt als digitale Aktivisten einschätzen (Zuwachs um 10% gegenüber 2016). Es bleibt die Frage offen, ob Jugendliche aufgrund der Vorzüge der Digitalisierung nachhaltig verstärkt politisch partizipieren – oder ob es bei punktuellen Mobilisierungsschüben bleibt.

Aufruf zum Handeln

Ein politisches System ist nur so lange stark, wie die eingebundenen BürgerInnen an dessen Legitimität glauben. Das zunehmenden Desinteresse an Politik, die sinkende Informiertheit und das teilweise tiefe Vertrauen der Jugendlichen in politische Institutionen und Akteure sind vor diesem Hintergrund als bedenklich zu werten. Umso zentraler ist eine umfassende politische Bildung, deren Wichtigkeit und Wirksamkeit die befragten Jungen selbst bestätigen (65% sagen sehr oder eher grosse Wichtigkeit). Im Vergleich zum letzten Jahr werden allerdings weniger politische Bildung in den Schulen wahrgenommen (Abnahme um bis zu 7% gegenüber 2016). Die Schulen sind dabei als erste, aber nicht als einzige in der Pflicht, hier eine klare Gegenbewegung zu lancieren. Mit easyvote-school existiert bereits ein solches Projekt: Einfach verständliche, neutrale und kostenlose Unterrichtsmaterialien ermöglichen es LehrerInnen auf simple Weise, mehr politische Bildung im Unterricht anzubieten.


Kurzfassung easyvote-Politikmonitor

Vollständiger easyvote-Politikmonitor


1Vgl. Credit Suisse Sorgenbarometer 2017, gfs.bern. Online im Internet: http://www.gfsbern.ch/de-ch/Detail/credit- suisse-sorgenbarometer-2017

Klinken sich Jugendliche aus der Politik aus, Frau Maire?

Medienbeitrag 10.04.2018

Die Mehrheit traue den Informationen nicht mehr, sagt eine Expertin. Deshalb informierten sich nur Wenige regelmässig.

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