Jugendliche stellen Fragen, Elisabeth Baume-Schneider und Albert Rösti antworten
Medienmitteilung 19.09.2023
Wie sieht der ÖV im Jahr 2050 aus? Warum können abgelehnte Flüchtlinge in der Schweiz trotz längerem Aufenthalt im Land keine Ausbildung absolvieren? Im Bernerhof in Bern fand heute eine ganz besondere Fragestunde statt. Zwölf junge Menschen konnten ihre Fragen den beiden neusten Bundesratsmitgliedern Elisabeth Baume-Schneider und Albert Rösti persönlich stellen. Die jungen Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren erhielten anschliessend eine detaillierte Antwort. Für diesen Austausch sind sie aus der ganzen Schweiz nach Bern gereist.
Im Vorfeld konnten alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Fragen an die Vorsteherin des EJPD und den Vorsteher des UVEK auf der Onlineplattform www.engage.ch posten. Während der Kampagne «Baume-Schneider und Rösti antworten» wurden 64 Fragen eingereicht. Die Fragen sind auf der Onlineplattform einsehbar. Von allen eingereichten Fragen wurden zwölf ausgelost. Darunter befinden sich auch persönliche Fragen zum (Arbeits-)Alltag der Bundesratsmitglieder.
Camilla (25) aus Carona (TI) hat beispielsweise folgende Frage gestellt: «Frau Baume-Schneider; Herr Rösti, was hat Sie dazu bewogen, eine politische Karriere zu verfolgen, und an welchem Punkt in Ihrem Leben wurde Ihnen klar, dass Sie sich dieser Aufgabe widmen wollten?». Neben persönlichen Fragen stellten die jungen Menschen auch politische Fragen. So fragte die 22-jährige Isaure aus Damvant (JU), inwiefern Elisabeth Baume-Schnieder die Interessen des Jura und der anderen ländlichen Kantone vertreten würde. Und Phoebe (16) aus Ebnat-Kappel (SG) wollte wissen: «Was würde passieren, wenn das Internet in der ganzen Schweiz ausfällt?». Alle weiteren Fragen sind in der Tabelle auf der zweiten Seite zu finden.
Die Jugendlichen freuten sich über den Austausch mit den beiden Bundesratsmitgliedern, so sagte Magdalena (18) aus Staad (SG): «Es hat mir sehr gefallen, eine direkte Antwort von Elisabeth Baume-Scheider und Albert Rösti zu erhalten. Auch hat es mich dazu motiviert, meinem Interesse in Politik vertieft nachzugehen.»
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider sagte an der heutigen Fragestunde, dass ihr der Austausch mit den jungen Menschen sehr gefallen habe. Auch Albert Rösti stellte sich mit Freude den Fragen der Jugendlichen: «Ich freue mich, dass sich Jugendliche für Politik interessieren und noch mehr, wenn sie sich für konkrete Aufgaben einsetzen, z.B. auf kommunaler Ebene. Unsere Demokratie lebt vom Engagement aller.»
Weitere Inhalte:
Folgende Fragen wurden den beiden Bundesratsmitgliedern gestellt:
Fragen | Jugendliche |
Dimitri, Bern (BE), 22 Jahre | |
Amalia, Versoix (GE), 17 Jahre | |
Isaure, Damvant (JU), 22 Jahre | |
Was glauben Sie ist der beste Weg für Jugendliche, in der Politik mitzumischen? | Magdalena, Staad (SG), 18 Jahre |
Adriano, Pregassona (TI), 16 Jahre | |
Dua, Menziken (AG), 21 Jahre | |
Was würde passieren, wenn das Internet in der ganzen Schweiz ausfällt? | Phoebe, Ebnat-Kappel (SG), 16 Jahre |
Camilla, Carona (TI), 25 Jahre | |
Ali, Kriens (LU), 14 Jahre | |
George, Kreuzlingen (TG), 20 Jahre | |
Jeremias, Kreuzlingen (TG), 21 Jahre | |
Wie kann man bei einer Überbevölkerung mehr Menschen von der Strasse bringen? | Jan, Dürrenäsch (AG), 16 Jahre |




