Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ

Der DSJ ist das politisch neutrale Kompetenzzentrum für die politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Der DSJ unterstützt mit den youpa-Angeboten Jugendparlamente und Jugendräte in der Schweiz und in Liechtenstein. Mit dem Programm easyvote und dem Projekt engage.ch lernen die Jugendlichen ihre politischen Rechte und Pflichten kennen und werden dazu befähigt neue, innovative Ideen und Lösungsansätze in die Politik einzubringen. 

Der DSJ fördert ausserdem die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Mitwirkung von Jugendlichen durch Forschung, Austausch von Fachwissen und Interessenvertretung. 

Bei allen Tätigkeiten gilt das Motto „Von der Jugend für die Jugend“.

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Politlunch: Was braucht ein digitales Tool, um die lokale politische Partizipation zu fördern?

News 27.11.2018

Vermehrt kommen neue digitale Tools bei der lokalen Partizipation zum Einsatz. Sie bieten durchaus Chancen für eine stärkere lokale Mitwirkung der Bevölkerung. Aber was braucht ein digitales Tool konkret, um die lokale politische Partizipation fördern zu können? Am 27. November 2018 von 13 bis 14 Uhr sprechen wir an unserem dritten Politlunch genau über diese Fragen. Auf dem Podium diskutieren: Prof. Abraham Bernstein, Direktor der Digital Society Initiative der Universität Zürich, Melanie Eberhard, Projektleiterin engage.ch beim DSJ, und Corina Gredig, Politikwissenschaftlerin und Leiterin des glp Labs. Für Sandwiches und Getränke ist gesorgt. Anmeldungen werden bis am 25. November 2018 entgegen genommen. Spontane Gäste sind ebenfalls sehr willkommen. Interessiert? Weitere Informationen und Anmeldung unten.

DSJ-Alumni: Was macht eigentlich ein Parteipräsident?

News 19.11.2018

Nach einem spannenden Referat von Adil Koller, Präsident SP Baselland und ehemaliger easyvote-Projektmitarbeiter, diskutierten die 10 TeilnehmerInnen bei einem Apéro angeregt weiter. 

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Alle ehemaligen JupalerInnen und Mitarbeitenden des DSJ können sich hier für den Verein DSJ-Alumni anmelden.

Europaweite Anerkennung für das innovative Engagement in Glarus

News 14.11.2018

Die drei Glarner Gemeinden werden für ihr Engagement zur Förderung der politischen Mitwirkung von Jugendlichen geehrt. In Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ und dessen Projekt engage.ch hat der Kanton Glarus seiner jungen Bevölkerung eine Stimme gegeben. Dieses Engagement wurde nun von mehr als 1’050 EuropäerInnen als sehr innovativ angesehen und das Projekt für einen «Innovation in Politics Award» nominiert.

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Im Rahmen des Projekts engage.ch des DSJ, führten die drei Glarner Gemeinden im Verlaufe dieses Jahres je einen «engage-Prozess» durch, um den Einbezug der jungen Bevölkerung in der Gemeindepolitik zu stärken und ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Aus den über 365 von jungen GlarnerInnen online eingereichten Anliegen sind 18 Projekte entstanden, die nun von Jugendlichen und kommunalen PolitikerInnen gemeinsam umgesetzt werden. Der grosse Einsatz des Kantons Glarus für die Förderung der politischen Teilhabe seiner jungen BewohnerInnen sowie auch die innovative Herangehensweise des Projekts engage.ch sind nun für einen «Innovation in Politics Award» in der Kategorie Demokratie nominiert. Das Projekt hat sich gegen 600 weitere durchgesetzt und ist nun eines von 80 nominierten innovativen politischen Projekten aus ganz Europa. Die Verleihung des Awards wird am 17. November 2018 im Wiener Rathaus stattfinden.

Das nominierte Projekt «Engagement for Glarus»

Unter dem Slogan «Fehlt was? Mach was!» wurden alle in Glarus lebenden Jugendlichen zwischen 12–25 Jahren dazu aufgerufen, ihre Gemeinde mitzugestalten. Die drei Gemeinden haben ihre jungen BewohnerInnen über unterschiedliche Wege zur Mitwirkung motiviert. Via Onlineplattform, Schule, Briefpost oder Social Media wurden im ganzen Kanton über 365 Anliegen und Verbesserungsvorschläge für die drei Gemeinden eingereicht. Diese wurden an drei engage-Events diskutiert und daraus insgesamt 18 konkrete Projekte entwickelt. Die Jugendlichen wünschen sich zum Beispiel eine bessere Strassenbeleuchtung am Abend, die Nutzung des Schulhausplatzes für Sportangebote, eine bessere Abfalltrennung im öffentlichen Raum sowie die Nutzungsrechte der Turnhallen für Vereine auch während der Ferien. Letzteres Anliegen wurde bereits umgesetzt. Seit August 2018 können die Turnhallen der Gemeinde Glarus Süd jederzeit, also auch während der schulfreien Zeit, gebucht werden.

Innovation für die politische Nachwuchsförderung

Der DSJ, als Kompetenzzentrum für die politische Partizipation und die politische Bildung der Jugendlichen, setzt bei seinen Angeboten zur politischen Nachwuchsförderung auf innovative Ansätze, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Politik näher zu bringen. Dabei spielt digitale Innovation eine wichtige Rolle. Dadurch können neue Möglichkeiten der Partizipation entstehen, wie dies bei engage.ch der Fall ist. Wichtig dabei ist, dass die digitalen Angebote eine Schnittstelle zur realen Politik haben. Das persönliche Gespräch ist nach wie vor die treibende Kraft, um in der Politik etwas bewirken zu können. Mit Angeboten wie engage.ch oder easyvote möchte der DSJ die Jugendlichen in die politischen Partizipationsprozesse einbinden und sie dort abholen, wo sie sich im Alltag bewegen.


Kontakt

Melanie Eberhard, Projektleiterin engage.ch, melanie.eberhard@dsj.ch

Zu den Innovation in Politics Awards 2018

Die Preisverleihung des „Innovation in Politics Awards 2018“ findet zum zweiten Mal statt. Es handelt sich um einen europaweiten Preis für kreative und mutige politische Arbeit. Der Award wird vom Innovation in Politics Institute verliehen, einer europaweiten Organisation mit Hauptsitz in Wien und weiteren Standorten in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden. Für einen Award sind 80 von über 600 eingereichten Projekten aus ganz Europa nominiert. Acht Projekte werden am 17. November in folgenden acht Kategorien geehrt werde: Zivilisation, Demokratie, Berufe, Wohlstand, Lebensqualität, Menschenrechte, Gemeinschaft und Ökologie.

Engagement for Glarus

Anliegen #4 zur Veränderung der Schweiz 2018: Legi für Praktikantinnen und Praktikanten

News 13.11.2018

Praktikantinnen und Praktikanten erhalten in der Regel einen sehr tiefen oder gar keinen Lohn. Im Gegensatz zu Schülerinnen und Schülern oder Studierenden haben sie jedoch keine Möglichkeit, von Rabatten für Auszubildende zu profitieren. Die 25-jährige Nora Räss wünscht sich daher eine Legi für Praktikantinnen und Praktikanten.

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Politische Unterstützung erhält sie dabei von SP-Nationalrätin Mattea Meyer. Die beiden Frauen haben sich am 24. September 2018 im Bundeshaus getroffen, um die Idee zu besprechen. Mehr zu ihrem Anliegen und den 14 weiteren Ideen gibt es auf engage.ch.

Das letzte Mal im Jahr 2018: Ja oder Nein?

News 09.11.2018

Am 25. November 2018 stimmt die Schweiz über die Hornkuh-Initiative, die Selbstbestimmungsinitiative und die Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten ab. Wir erklären in den easyvote-Clips wie immer einfach verständlich, neutral und in Kürze, was Sache ist!

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Neben den Texten und Clips halten wir wiederum Polittalks für dich bereit – Gähnfaktor ganz und gar ausgeschlossen. Die Polittalks versprechen spannende Abstimmungsdiskussionen und Informationen mit einem Augenzwinkern. Reinschauen lohnt sich allemal.

Nun heisst es: Sich informieren, diskutieren und das letzte Mal im Jahr 2018 die Entscheidung für ein Ja oder Nein treffen! Abonniere den Vote-Wecker, damit du den Abstimmungstermin garantiert nicht verpasst.

 

„Ich und meine Gemeinde – Politik erleben“

engage.ch 06.11.2018

14 SchülerInnen einer Zürcher Sek-I-Klasse haben am ersten Pilotworkshop des engage-Bildungsangebots „Ich und meine Gemeinde – Politik erleben“ ihre persönlichen Anliegen eingebracht.

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Lässt sich gegen Rassismus politisch vorgehen? Wie ist die aktuelle Situation zum GCZ-Stadion? Wie kann man eine Demo für die Legalisierung von Auto-Tuning organisieren? Wie funktioniert ein Vorstoss?

Im Workshop haben die SchülerInnen gelernt, wie die Gemeinde funktioniert und wie sie vorgehen müssen, damit ihre Anliegen umgesetzt werden. Unterstützt wurden sie dabei von der 23-jährigen Elena Marti, Gemeinderätin der Stadt Zürich. Eines der Anliegen – einen Zebrastreifen vor dem Schulhaus – möchte sie nun auch in den Stadtrat einbringen.

Ist auch Ihre Schule an einem kostenlosen Pilotworkshop interessiert? Kontaktieren Sie uns: sebastian.niessen @ dsj.ch!

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