Mit dem Projekt engage.ch fördert der DSJ das Engagement von Jugendlichen in der Gemeinde. Dabei werden die Jugendlichen in ihrem Alltag und mit ihren Kommunikationsmitteln erreicht.

Im Zentrum des Projekts steht die Onlineplattform www.engage.ch, auf der Jugendliche ihre Anliegen und Ideen zu lokalen Themen einfach einbringen und präsentieren können. Die Gemeinden und Jugendparlamente können durch verschiedene engage-Angebote, sowohl online als auch offline, Jugendliche in die Gemeindestrukturen einbeziehen. 

Daneben wird jährlich die nationale Kampagne „Verändere die Schweiz!“ durchgeführt.

Durch ein neues Angebot im Bereich der politischen Bildung auf Sekundarstufe I werden die politischen Wissens- und Handlungskompetenzen der Jugendlichen auf Gemeindeebene gestärkt.

Zur Partizipationsplattform engage.ch

engage.ch auch in Ihrer und deiner Gemeinde?

Mit unserem Projekt engage.ch unterstützen wir Gemeinden dabei, Bedürfnisse der jungen Bevölkerung auf kommunaler Ebene abzuholen. Dabei können Gemeinden einen eigenen Kanal auf der Onlineplattform www.engage.ch verwalten und so die Ideen, Wünsche und Anliegen von Jugendlichen zur Mitgestaltung ihrer Gemeinde abholen.

Bei einem persönlichen Treffen zwischen den Jugendlichen und lokalen PolitikerInnen werden die Ideen gemeinsam diskutiert und mögliche politische Massnahmen ausgearbeitet. Daraus können Projektgruppen zur Schaffung von neuen Partizipationsstrukturen (beispielsweise Jugendparlamente und engage-Labs) entstehen.

Gemeinden, die 2019 einen engage-Prozess zur Förderung der politischen Partizipation von Jugendlichen durchführen möchten, dürfen sich gerne bei Melanie Eberhard melden.

engage-Atelier "Politik erleben" an Schulen

„engage-Atelier – Politik erleben" so heisst unser neuer vierstündiger Workshop zur Politik für SchülerInnen der Sek-I-Stufe, der dank der Unterstützung der Pro Juventute realisiert werden konnte. 

„Es ist grossartig zu sehen, wie kreativ die Jugendlichen werden, wenn man ihnen zuhört“, findet die 18-jährige Lea Hatt, die bereits einige engage-Ateliers in Zürcher Schulen leitete. Im Zentrum des Workshops steht das Engagement der Jugendlichen. Lea unterstützt die SchülerInnen darin, eigene Ideen und Anliegen für ihre Gemeinde zu entwickeln. Mit dabei ist immer auch einE PolitikerIn aus der Gemeinde, welcheR den Jugendlichen Rückmeldungen auf deren Anliegen gibt und diese bei der Umsetzung unterstützt. 

Möchten auch Sie mit Ihrer Klasse Gemeindepolitik erleben? Dann melden Sie sich bei david.uster @ dsj.ch. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie hier.

"Verändere die Schweiz!" – Ideen und Anliegen von Jugendlichen für die Schweiz

Mit der Kampagne "Verändere die Schweiz!" möchte der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich direkt im Bundeshaus in die nationale Politik einzubringen. Während sechs Wochen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 25 jeweils im Frühjahr über www.engage.ch eigene innovative Ideen für und Anliegen an die Schweizer Politik einreichen. Diese können auf der Onlineplattform natürlich auch geliked und kommentiert werden.

Mindestens 15 Anliegen werden anschliessend von den jüngsten National- und StänderätInnen ausgewählt und nach einem Treffen mit den Jugendlichen im Bundeshaus in die nationale Politik eingebracht.

Bisher haben wir Zusagen von folgenden jüngsten National- und StänderätInnen erhalten: Diana Gutjahr (SVP), Mike Egger (SVP), Christian Imark (SVP), Irène Kälin (Grüne), Nadine Masshardt (SP), Samira Marti (SP), Lisa Mazzone (Grüne), Mattea Meyer (SP), Fabian Molina (SP), Damian Müller (FDP), Philippe Nantermod (FDP), Lukas Reimann (SVP), Mathias Reynard (SP),  Marco Romano (CVP), Aline Trede (Grüne) und Cédric Wermuth (SP).

News

engage-Anliegen erhalten neue Plattform

engage.ch 16.05.2019

Am You(th) for Change Forum wurde die neue Website www.engage.ch vorgestellt. engage.ch motiviert Jugendliche zur politischen Partizipation nun im neuen Design und mit verschiedenen zusätzlichen Mitwirkungsmöglichkeiten: So können Jugendliche neben dem Posten der eigenen Anliegen, neu auch ihre Fragen an PolitikerInnen richten. Mit der neuen Onlineplattform und den darin integrierten Kanälen erhalten Jugendparlamente und Gemeinden die Möglichkeit, aktiver mit den Jugendlichen ihrer Region zu kommunizieren und zu interagieren. Liken, sharen und kommentieren kann man die vielen Anliegen nach wie vor. Durch neue Filtermöglichkeiten können die Anliegen nach Status, Themenbereich und geografischen Regionen gefiltert werden, wodurch das vielseitige Engagement der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz nun übersichtlicher gestaltet ist.

You(th) for Change Forum

engage.ch 15.05.2019

Während sechs Wochen konnten alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren ihre nationalen Anliegen über www.engage.ch einreichen. Diese werden am 16. Mai 2019 am You(th) for Change Forum im Raiffeisen Forum Bern diskutiert und mit Hilfe von ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Lobbying konkretisiert. Die ExpertInnen nehmen sich Zeit für die verschiedenen Anliegen der Jugendlichen und geben Tipps und Tricks mit auf den Weg, damit möglichst viele Anliegen umgesetzt werden können.

engage-Anliegen in der Sondersession

"Verändere die Schweiz!" 09.05.2019

Bei der vergangen Sondersession Anfang Mai 2019 wurden gleich zwei Ideen, die im Rahmen der letztjährigen nationalen engage-Kampagne „Verändere die Schweiz!“ gesammelt wurden, auf die nationale Politikagenda gesetzt. Beide Anliegen befassen sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit.

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So wünschten sich einige Jugendliche eine mildere Regulierung von Verfallsdaten, um Foodwaste zu minimieren. Nadine Masshardt, Nationalrätin SP, hat sich diesem Thema angenommen und ein Postulat eingereicht. Zudem wünschten sich vier Jugendliche aus der Romandie eine strengere Regulierung von Plastikverpackungen für Detailhändler: „Natürlich muss man als Konsument darauf achten, was man kauft. Es wäre aber deutlich einfacher, wenn man den grossen DetailhändlerInnen einige Vorschriften machen würde“. Die grüne Nationalrätin Irène Kälin fand diese Idee überzeugend und bringt sie nun als Interpellation in die nationale Politik ein.

Die bei „Verändere die Schweiz!“ eingereichten Ideen und Forderungen sind divers. Sie reichen von der Steuerreduktionen für Ü-65-Jährige, über die Förderung des dualen Bildungsweges bis hin zur Ermöglichung des Militärdienstes auch für Menschen mit eingeschränkter Gesundheit. Hier geht’s zu allen engage-Anliegen.

Weniger Regulation beim Haltbarkeitsdatum, oder mehr Regulation bei Plastikverpackungen?

engage.ch 09.05.2019

Sina Seiler und Nationalrätin Irène Kälin im Bundeshaus

Jugendliche fordern mehr Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln – junge Nationalrätinnen reagieren

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Ausser dem Klima liegen der Schweizer Jugend auch andere Nachhaltigkeitsthemen am Herzen. Gleich zwei Anliegen von Jugendlichen zum Thema nachhaltiger Lebensmittel schaffen es in der Sondersession in den Nationalrat. Beide begannen als einfache Posts auf der Onlineplattform www.engage.ch – und beide wurden von jungen Nationalrätinnen ausgewählt. 

Durch die engage-Kampagne «Verändere die Schweiz!» des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ hatten alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 26 die Möglichkeit, ihre Ideen und Forderungen für die Zukunft der Schweiz auf der Onlineplattform www.engage.ch zu posten. Unter den Jugendlichen waren auch Mattia Cuccu aus dem Wallis, Sina Seiler aus Luzern sowie Yasemin Amorim Esenli und Sophie Dubail aus Genf. Die vier Jugendlichen hatten unabhängig voneinander Ideen dazu, wie Plastikverpackungen bei Lebensmitteln eingeschränkt werden können. Sie alle finden, dass die grossen Detailhändler mehr Verantwortung übernehmen sollten – notfalls gezwungenermassen. Mattia Cuccu meint: «Natürlich muss man als Konsument darauf achten, was man kauft. Es wäre aber deutlich einfacher, wenn man den grossen Detailhändlern einige Vorschriften machen würde». Die grüne Nationalrätin Irène Kälin fand diese Ideen überzeugend und bringt sie nun als Interpellation in den nationalen politischen Prozess ein.

Food Waste ist das zweite Thema, welches es von der Onlineplattform in die Sondersession schafft. Die Berner Oberländerin Corina Liebi hat sich ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihre Idee: das Mindesthaltbarkeitsdatum durch ein Verfallsdatum zu ersetzen. Auf diese Weise könnte Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden. Sie findet: «Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr geniessbar ist. Die Bezeichnung ist irreführend.». SP-Nationalrätin Nadine Masshardt schliesst sich dem an und bringt die Forderung der Jugendlichen als Postulat in den Nationalrat.

In der Woche nach der Sondersession haben auch Jugendliche, deren Anliegen nicht von NationalrätInnen ausgewählt wurden, die Gelegenheit, mit ExpertInnen und PolitikerInnen ihre Ideen zu diskutieren. Beim «Youth for Change»-Forum am 16. Mai 2019 in Bern, ab 13:30 Uhr im Raiffeisen Forum. Anwesend sind u.a. FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen, der Lobbying-Profi Martin Schläpfer und Prof. Philippe Thalmann von der EPF Lausanne. 


Kontakt

Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch:

melanie.eberhard@dsj.ch / +41 79 935 50 55