Mit den youpa-Angeboten kümmert sich der DSJ um Aus- und Weiterbildungen, Support und Vernetzung der JugendparlamentarierInnen in der Schweiz und in Liechtenstein. 

Dazu besteht ein zielgerichtetes Angebot an persönlichen und praxisorientierten Beratungen, an finanzieller Unterstützung durch den Jupa-Fonds sowie durch Vernetzungsanlässe, wie beispielsweise die jährlich stattfindende Jugendparlamentskonferenz JPK.

Weiter betreibt der Bereich Jugendparlamente breite Öffentlichkeitsarbeit und sensibilisiert so Jugendliche und Fachpersonen für den Mehrwert und die Möglichkeiten von Jugendparlamenten. Dabei werden Neugründungen von Jugendparlamenten und Jugendräten gezielt vom DSJ unterstützt und begleitet.

Zu den youpa-Angeboten

News

Leitungsausbildung Jugend + Politik auf Kurs

Jupa News 14.02.2019

Ende Januar fand das vorletzte Ausbildungswochenende der Pilotphase der Leitungsausbildung Jugend + Politik statt. Das Angebot ist auf Erfolgskurs und stösst auf grosses Interesse. Es freut uns, bereits heute verkünden zu können, dass wir im Herbst 2019 mit dem regulären Lehrgang auf Deutsch und Französisch starten werden.

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Ein Ausblick auf das Jahr 2019 verrät ausserdem: Nebst dem neuen Lehrgang stehen auch unsere beliebten youpa-Veranstaltungen wieder auf dem Programm. Die traditionelle Jugendparlamentskonferenz JPK findet wie gewohnt im Herbst 2019 statt und lädt rund 200 junge politisch engagierte Erwachsene zur Weiterbildung und zum Networking über die Kantons- und Landesgrenzen hinweg ein. Zudem fördern wir den Austausch und das politische Know-How mit einem Jupa-Seminar im Februar und regionalen Treffen.  Mit der „Mission election“ wird das Wahljahr 2019 in Zusammenarbeit mit easyvote und den Jugendparlamenten eingeläutet.

Landrat will verbindliche politische Bildung an Schulen

Jupa Medienbeitrag 17.01.2019

Im Kanton Basel-Landschaft soll der Politikunterricht an der Sekundarschule einheitlich und verbindlich geregelt werden.

Jugendrat will die politische Debatte neu ankurbeln

Jupa Medienbeitrag 15.01.2019

Der Freiburger Jugendrat wird dieses Jahr 20-jährig. Auf diesen Zeitpunkt hin möchte er eine neue Form der politischen Debatte unter Jugend­lichen eta­blieren.

So finden Anliegen Jugendlicher ihren Weg in die Politik

Jupa News 19.12.2018

Beim Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ spannten 2018 die beiden Bereiche youpa und engage.ch für das Jupa-Projekt zusammen und lancierten das Projekt „Mission engage“. Sechs Jugendparlamente habe mit der Unterstützung des DSJ Events unterschiedlicher Art durchgeführt, um Anliegen der Jugendlichen ihrer Region zu sammeln und in Zusammenarbeit mit PolitikerInnen auf Gemeinde- oder Kantonsebene weiterzuverfolgen.

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Das Jupa-Projekt soll den Jugendparlamenten nebst den gewöhnlichen Unterstützungsangeboten des DSJ die Möglichkeit geben, ein spannendes, erfolgreiches und öffentlichkeitswirksames Projekt durchzuführen.“,erklärt Andreas Zoller, Teamleiter Gründen und Support Jugendparlamente. Bereits zum zweiten Mal führte der DSJ gemeinsam mit Jugendparlamenten (Jupas) ein Jupa-Projekt durch. 2018 begaben sich sechs Jupas auf „Mission engage“. Mit den verschiedenen Partizipationsinstrumenten von engage.ch wurden die Jupas darin unterstützt, die Bedürfnisse aller Jugendlicher ihrer Region abzuholen und die gesammelten Anliegen und Ideen in konkrete Projekte umzuformulieren und weiterzuentwickeln.  

Anliegen aus der Region finden Eingang in die Politik

Mit „Mission engage“ wurden konkrete Anliegen und Ideen von Jugendlichen über die Partizipationsplattform engage.ch gesammelt und daraufhin an einem Anlass in ihrer Region mit PolitikerInnen diskutiert. Daraus sind konkrete Umsetzungsideen entstanden, welche nun von Projektgruppen, bestehend aus Jugendlichen und PolitikerInnen, weiterverfolgt werden und unter anderem als Postulat effektiv ihren Weg in die Politik finden. Am Jupa-Projekt nahmen kleinere, aber auch grössere Jugendparlamente wie Wauwil, Yverdon-les-Bains, Schaffhausen und Nyon teil. Das Jugendparlament Kanton Solothurn etwa hat „Mission engage“ mit ihrer jährlich stattfindenden Jugendsession verbunden und durfte über 80 Teilnehmende zur Ausarbeitung der im Vorfeld eingereichten Anliegen begrüssen. Das Jugendparlament Kanton Zürich wiederum nahm die Anliegen der Jugendlichen an einen Standauftritt an der Züspa auf. Besonders wichtig sei, dass einige Anliegen auch die Chance bekämen, weiterverfolgt und Eingang in die Politik zu finden, meint Zoller. So wird in Nyon das Anliegen weiterverfolgt, den Abstimmungsprozess in Schulen zu behandeln und das Abstimmen und Wählen den SchülerInnen näher zu bringen und die politische Bildung zu fördern. 

Der Stimme der Jugend Gehör verschaffen

Auch im Kanton Schaffhausen wurden einige Anliegen zu lokalen Themen gesammelt. Besonders bemerkenswert sei, dass gewisse PolitikerInnen und die Jugendarbeit sehr interessiert seien, sich für einige Anliegen einzusetzen, meint Ruben Schwarz vom Jugendparlament Kanton Schaffhausen. „Mit der Jugendarbeit streben wir eine engere Zusammenarbeit an, wobei diese uns bereits ihre Unterstützung angeboten hat, insbesondere bei der Nutzung freier Plätze und Räume für Veranstaltungen.“ Wie sich die Anliegen umsetzen liessen, werde sich in den kommenden Monaten zeigen. Äusserst wichtig sei aber, dass die Anliegen der Jugend gehört und etwas für die jungen BürgerInnen gemacht würde, betont Schwarz. „Durch „Mission engage“ konnten wir die Ideen und Bedürfnisse unserer Zielgruppe aufnehmen und können nun gezielt daran arbeiten, die Interessen der Jugendlichen in unserem Kanton zu vertreten. Schliesslich ist den Jugendlichen eine Stimme zu geben einer der wichtigsten Aufgaben eines Jugendparlaments.“


Kontakt: Andreas Zoller, Teamleiter Gründungen und Support Jugendparlamente, andreas.zoller @ dsj.ch