Jugendparlamente mobilisieren mit «Mission election» 2019 für die Wahlen

Medienmitteilung 30.08.2019

Im Wahljahr 2019 engagieren sich die Mitglieder des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ für eine höhere Wahlbeteiligung der Jugendlichen und begeben sich auf «Mission election»: Dafür organisieren die Jugendparlamente zwischen Ende August und Anfang Oktober insgesamt 15 verschiedene Veranstaltungen – von Podiumsdiskussionen bis hin zu Apéros mit Ständerats- und Nationalrats-KandidatInnen.

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Insgesamt zwölf Jugendparlamente organisieren mit Unterstützung des DSJ Veranstaltungen, die der Öffentlichkeit und insbesondere den jungen Erwachsenen ihrer Region das Thema Wahlen näherbringen sollen. Das Projekt «Mission election» soll so die Wahlbeteiligung der jungen Erwachsenen erhöhen, (jungen) KandidatInnen eine Plattform für ihre Ideen bieten und die Jugendparlamente selbst in ihren Aktivitäten stärken. Dabei stehen moderne Veranstaltungsformate zur Mobilisierung auf dem Programm: Durch dynamische Auftritte und interaktive Diskussionsformate und Apéros in lockerer Atmosphäre  werden Jugendliche motiviert, an der Politik teilzunehmen und im Oktober wählen zu gehen.

15 Veranstaltungen in drei Sprachregionen

Zwölf Jugendparlamente engagieren sich im Projekt Mission election und organisieren insgesamt 15 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz: Alle Sprachregionen sind vertreten, vom Tessin übers Wallis, Yverdon und Basel bis nach Zürich und Schaffhausen.

So zum Beispiel organisieren das Jugendparlament Kanton Luzern und das Jugendparlament Wauwil gemeinsam am 18. September eine Podiumsdiskussion mit Nationalratskandidierenden. Auf dem Programm stehen Diskussionen zur Beziehung Schweiz-EU sowie zur AHV. Zum Ausklang gibt es einen Apéro, bei welchem sich die Teilnehmenden informell und in lockerem Rahmen mit den Kandidierenden austauschen können.

Für Mission election spannen gleich zwei Bereiche des DSJ zusammen: youpa und easyvote. youpa unterstützt Jugendparlamente in ihren tagtäglichen Aufgaben, Bestrebungen und Herausforderungen, während easyvote sich für eine höhere Wahlbeteiligung der Jugendlichen in der Schweiz einsetzt.

Die Mission election Projekte auf einen Blick:

  • 07.09.2019 – Jugendparlament Kanton Zürich
  • 12. und 19.09.2019 – Junger Rat (Basel-Stadt)
  • 16.09.2019 – Jugendrat Baselland
  • 18.09.2019 – Jugendparlament Kanton Luzern und Jugendparlament Wauwil
  • 21.09.2019 – Jugendparlament Schaffhausen
  • 25.09., 02.10., 09.10. und 11.10. – Jugendrat Brig-Glis
  • 26.09.2019 – Conseil des Jeunes d‘Yverdon-les-Bains
  • 27.09.2019 – Consiglio Cantonale dei Giovani
  • 27.09.2019 – Conseil des Jeunes de Lausanne
  • Ende September – Jugend und Politik Sense
  • Anfangs Oktober – Parlement des Jeunes Genevois

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Pfadfinderin verjüngt Bundesrat

Medienmitteilung 22.08.2019

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ besuchte die Bundesrätin Viola Amherd zu einer persönlichen Übergabe ihres jugendlich «umgestylten» Portraits. Das Portrait der verjüngten Bundesrätin ist Teil der Kampagne «Mach die Schweizer Politik jugendlicher», mit welcher der DSJ Jugendliche für das Engagement in einem Jugendparlament sensibilisieren möchte. 

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Die im 2018 neu gewählte Bundesrätin Viola Amherd nahm am 22.08.2019 den DSJ für eine persönliche Übergabe ihres verjüngten Portraits im Bundeshaus in Empfang. Seit 2014 greift der DSJ in die Verjüngungskiste und macht mit der frechen Kampagne Jugendliche darauf aufmerksam, sich stärker für ihre eigenen Interessen politisch zu engagieren.Die durch die Agentur Ruf Lanz realisierte Kampagne verdeutlicht zudem auf humorvolle Art, wie weit Politik normalerweise von der Jugend entfernt ist. Dass es bereits eine gute Basis an sehr engagierten jungen Menschen gibt, erklärt Patrizia Nideröst, Bereichsleiterin Jugendparlamente: «Über 1000 Jugendliche engagieren sich in der Schweiz in Jugendparlamenten. Jugendparlamente sind bewährte Strukturen für die politische Partizipation von Jugendlichen und bieten attraktive Einstiegsmöglichkeiten in die Politik.» 

Jugendparlamente als Sprungbrett in die Politik

Die rund 80 Jugendparlamente in der Schweiz, welche eigene Projekte durchführen, Anliegen in den politischen Prozess einbringen und für Behörden und Politik wichtige Ansprechpartner im Hinblick auf Jugendfragen sind, seien der Beweis dafür. Laut Nideröst möchte der DSJ als politisch neutrales Kompetenzzentrum jedoch noch mehr Jugendliche und junge Erwachsene dazu befähigen, sich im politischen Alltag einzubringen. «Der DSJ möchte durch seine Arbeit langfristig einen Beitrag zur politischen Nachwuchsförderung leisten», fügt Nideröst hinzu. Um Interessen unterschiedlicher Jugendlicher entgegenzukommen, bräuchte es aber unterschiedliche Massnahmen, denn der Politeinstieg sei für jeden anders, so Nideröst.

Viele Wege in die Politik 

Wie unterschiedlich der Einstieg in die Politik sein kann, betonte auch die Bundesrätin. So meinte sie in Bezug auf ihren Politeinstieg: «Meine Eltern führten ein mittelgrosses Unternehmen, was viele meiner Entscheidungen rückblickend beeinflusst hat. Ich habe mich schon sehr früh für Politik interessiert und kann die Jugendlichen nur ermutigen, sich politisch zu engagieren!»

Ausserdem fügte sie hinzu: «Es ist wichtig, dass sich junge Frauen und Männer engagieren. Und zwar unabhängig von ihren politischen Überzeugungen. Wenn sie von ihren Interessen und Leidenschaften ausgehen, werden sie feststellen, dass sie sich für sehr unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens interessieren können.»


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Alles andere als unpolitisch und desinteressiert!

Medienmitteilung 17.06.2019

Über 340 Jugendliche haben im Frühjahr 2019 ihre Ideen für eine bessere Zukunft der Schweiz im Rahmen der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ auf www.engage.ch eingereicht. „Werden wir in 50 Jahren noch eine Altersrente vom BVG erhalten?“ – Das fragt sich die 20-jährige Zürcherin Jaqueline Urena. Sie und 14 weitere Jugendliche wurden nun von den 15 jüngsten National- und StänderätInnen ausgewählt zur Umsetzung ihrer Ideen auf nationaler Ebene. Heute wurden diese der Öffentlichkeit im Bundeshaus vorgestellt.

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Ihre Zukunft scheint den Jungen grosse Sorgen zu bereiten. Gleich drei der ausgewählten Anliegen befassen sich mit der Altersvorsorge. Jaqueline glaubt, dass eine langfristige Lösung für ihre Altersvorsorge gefunden werden muss. „Mein Lösungsvorschlag wäre, dass wir bereits ab 21 Jahren, anstatt 25 Jahren (Voraussetzung Abschluss der Erstausbildung) beginnen für uns selbst zu sparen und zwar in Form von Lohnabzügen.“ Der Ständerat Damian Müller (FDP) nimmt sich dem Anliegen der 20-jährigen an und wird sie bei der Umsetzung unterstützen.

Nicht nur die junge Zürcherin hat sich Gedanken über die Finanzierung ihrer Rente gemacht, auch der 22-jährige Fabian Kuhn postete seine Idee auf der Onlineplattform www.engage.ch. Er ist der Überzeugung, das Rentenalter müsse erhöht werden. Der im Frühling frisch vereidigte Nationalrat Mike Egger (SVP) wird sich nun um das Anliegen von Fabian kümmern. Egger hat sich direkt nach seiner Wahl im Frühling dazu entschieden, das Projekt engage.ch zu unterstützen und zeigt sich am heutigen Event im Bundeshaus motiviert: „engage.ch bietet uns Politiker die Möglichkeit mit Jugendlichen in Kontakt zu treten und ihre Sorgen und Ideen aufzunehmen und ins Parlament zu bringen. Das bringt Kreativität und Dynamik in den politischen Betrieb und das können wir hier in Bern definitiv brauchen.“

Einige der Lösungen waren durchaus etwas kreativ, der 18-jährige Nevio Paganini aus Chur schlägt vor, das AHV-Loch durch eine Cannabissteuer zu „stopfen“, dazu müsse man lediglich den Konsum und Verkauf von Cannabis legalisieren. Der Nationalrat Fabian Molina (SP) will sich für die Idee des jungen Bündners einsetzten und bringt sein Anliegen aufs nationale politische Parkett.

Zukunft sichern

Die Jugendlichen sorgen sich nicht nur um die Finanzierung ihrer Zukunft, sondern auch darum, diese Zukunft überhaupt zu erleben. Durch verschiedene Umweltanliegen soll das Klima geschont und das Leben in der Schweiz nachhaltiger gestaltet werden. Zum einen soll der „Nationale Klimanotstand“ ausgerufen werden. Die 17-jährige Olivia Koch erklärt: „Mit diesem Weckruf fordern wir den Staat auf das Klimaproblem mit hoher Priorität zu behandeln, denn wir haben nicht ewig Zeit. Wir müssen jetzt handeln. Der Klimanotstand sollte ein politisches Statement sein und nicht im juristischen Sinne verstanden werden.“ Die Nationalrätin der Grünen, Irène Kälin, nimmt sich der Forderung an. Folgende drei weitere Umweltanliegen wurden heute im Bundeshaus besprochen:

  • „Besteuerung von Kerosin“ eingereicht von Flurina Müller und ausgewählt von Nationalrätin Aline Trede (Grüne)
  • „Weg mit den Plastikverpackungen“ eingereicht von Alisha Zaugg und ausgewählt von FDP-Nationalrat Philippe Nantermod
  • „Anpassung des Gemüsestandards – gegen Foodloss“ eingereicht von Carla Streit und ausgewählt von SVP-Nationalrat Christian Imark.

Onlineplattform und das persönliche Gespräch

Im Rahmen der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ wurden zwischen dem 11. Februar bis zum 25. März 342 Anliegen und Ideen von Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren aus der ganzen Schweiz auf der Onlineplattform www.engage.ch eingereicht. Die 15 jüngsten National- und StänderätInnen haben nun je eines der Anliegen ausgewählt und werden es durch parlamentarische Vorstösse, Diskussionen in den Kommissionen oder auf anderen Wegen in die nationale Politik einbringen. Neben der Onlineplattform selber, ist bei der nationalen Kampagne „Verändere die Schweiz!“ auch der persönliche Austausch zwischen den Jugendlichen und den PolitikerInnen wichtig. Dieser Austausch erfolgte heute am 17. Juni 2019 im Bundehaus. „Verändere die Schweiz!“ ist nun schon zum dritten Mal durchgeführt worden. Der DSJ bietet mit diesem Projekt eine Form der politischen Partizipation an, die Jugendliche in ihrem Alltag abholt, und ihnen mit ihren eigenen Ideen den Zugang zur Politik erleichtert.

Weitere Anliegen die heute besprochen wurden

  • „Konsequente Asylpolitik“, eingereicht von Daniel Hess aus Heimberg (BE) und ausgewählt von SVP-Nationalrat Lukas Reimann.
  • „Gleiche finanzielle Mittel im Wahlkampf“, eingereicht von Randa Aduse aus Zürich und ausgewählt von der SP-Nationalrätin Mattea Meyer.
  • „Hygieneartikel“, eingereicht von Anna Stoll aus Dübendorf (ZH) und ausgewählt von SP-Nationalrätin Samira Marti.
  • „Steuersenkung ab 65 Jahren“, eingereicht von Enrique Castelar aus Weinfelden (TG) und ausgewählt von SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr.
  • „Vaterschaftsurlaub“, eingereicht von Adrijana Kaletic aus Baden (AG) und ausgewählt von FDP-Ständerat Damian Müller.
  • „Den Armen helfen“, eingereicht von Chloé Challandes aus La-Chaux-de-Fonds und ausgewählt von SP-Nationalrat der Cédric Wermuth.
  • „Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität“, eingereicht von Léa Vacca und ausgewählt von SP-Nationalrat Mathias Reynard
  • „Zugang zu Schweizer Universitäten“, eingereicht von Peter Boder und ausgewählt von SP-Nationalrätin Nadine Masshardt

Warum „Verändere die Schweiz!“?

Aus dem easyvote-Politikmonitor 2017 geht hervor, dass sich etwa die Hälfte der befragten Jugendlichen für politische Themen auf nationaler Ebene interessieren. Bei Themen der internationalen Politik liegt das Interesse gar noch leicht höher. 44 % der befragten SchülerInnen wünschen sich zudem auf nationaler Ebene mehr Mitwirkungsmöglichkeiten. Das Potenzial für mehr politisches Engagement ist also durchaus vorhanden, es braucht jedoch neue Formen der politischen Partizipation für Jugendliche und junge Erwachsene, um dieses auch zu nutzen. Mit unterschiedlichen Möglichkeiten möchte der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ die Jugendlichen in die politischen Partizipationsprozesse einbinden und sie dort abholen, wo sie sich im Alltag bewegen.


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Talentschmiede für JungpolitikerInnen

Medienmitteilung 21.05.2019

Jugendparlamente, Jungparteien und Jugendverbände. Sie alle haben eines gemeinsam: Die Stimme der Jugend zu vertreten und die Partizipation junger Erwachsener zu fördern. Doch wie werden engagierte und talentierte JungpolitikerInnen dazu befähigt, politische Aufgaben wahrzunehmen und andere Jugendliche zum politischen Engagement zu motivieren? Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat dafür eine Talentschmiede für NachwuchspolitikerInnen ins Leben gerufen.

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Pionierleistung in der Nachwuchsförderung

Zahlreiche Jugendliche engagieren sich tagtäglich in Jugendparlamenten, Jungparteien und weiteren Jugendorganisationen in der Schweiz und bilden das Fundament des politischen Nachwuchses. Obwohl ihre Arbeit ausschlaggebend für das Funktionieren der halbdirekten Demokratie ist, gibt es bisher keine für alle offenstehende Ausbildung, welche Jugendliche zu ihrem Engagement befähigt und sie darin unterstützt. Infolgedessen hat der DSJ die Leitungsausbildung „Jugend + Politik“ lanciert, welche junge Erwachsene, die eine Führungsposition innehaben, in ihrer politischen Arbeit unterstützt und ihnen ermöglicht, komplexe Aufgaben wahrzunehmen. Mit der Leitungsausbildung leistet der DSJ hinsichtlich der Förderung der politischen Kompetenzen von NachwuchspolitikerInnen Pionierleistung. Damit soll im Zeichen des Milizjahres 2019 auch der Nachwuchs in der Kommunalpolitik nachhaltig gefördert werden.

Um den Anliegen der JungpolitikerInnen und dem föderalen politischen System der Schweiz gerecht zu werden, hat der DSJ 2018/19 ein Pilotprojekt in der Deutschschweiz durchgeführt. Dazu haben sich 20 junge Erwachsene aus Jugendparlamenten und Jungparteien angemeldet, welche bereits eine Führungsposition in einer Jugendorganisation innehaben oder eine solche Position anstreben. Um sicher zu stellen, das alle Teilnehmenden das gleiche Grundwissen mitbringen und von der Ausbildung profitieren können, mussten die jungen Erwachsenen das erste Modul der Ausbildung auf einer E-Learning-Plattform absolvieren. Um danach das Modul 2 und damit die Intensivausbildung angehen zu können, schlossen die Teilnehmenden eine Online-Prüfung ab. Das Modul 2 bildete schliesslich das Kernstück der Leitungsausbildung und wurde an vier Wochenenden übers Jahr verteilt durchgeführt.

Unterschiedliche Politik, gleiche Leidenschaft

Während der Intensivausbildung lag der Fokus insbesondere auf der Förderung der Führungskompetenzen. Die Teilnehmenden eigneten sich ausserdem Fachwissen zu den Themen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Öffentliche Finanzen, Rechtliche Grundlagen und politische Prozesse sowie Netzwerk und Lobbying an. Die Jugendlichen schätzen die unterschiedlichen Workshops und Themen, die intensiv behandelt wurden: „Die Leitungsausbildung ist eine einmalige Gelegenheit, sich in allen relevanten Themen rund um die Politik und das Engagement in einer Jungpartei oder in einem Jugendparlament weiterzubilden“, meint beispielsweise der junge Elias Zoller, welcher Mitglied der JCVP ist. Insbesondere unterstreicht er den persönlichen Austausch mit den anderen JungpolitikerInnen: „Was ich besonders geschätzt habe, waren die neuen Kontakte, die ich knüpfen konnte und das Zusammensein mit einer Gruppe von jungen Leuten, welche die gleiche Leidenschaft besitzen wie ich, nämlich die Politik.“

Nachhaltige Struktur zur politischen Nachwuchsförderung

Die Leidenschaft für Politik war aber nicht nur bei den Teilnehmenden zu spüren. In der Leitungsausbildung wurde bewusst auf Referenten zurückgegriffen, welche in ihrer täglichen Arbeit mit der Politik in Berührung kommen. So konnte der DSJ für den Workshop „Netzwerk und Lobbying“ den professionellen Lobbyisten Andreas Hugi der Agentur furrerhugi gewinnen. So meint Hugi über die Teilnehmenden: „Ich war beeindruckt, mit welcher Offenheit und Professionalität die Teilnehmenden über Lobbying und Campaigning diskutiert haben und dabei Chancen und Risiken kritisch abgewogen haben.“ Kritisches und differenziertes denken sei nämlich für die tägliche politische Arbeit von grosser Bedeutung. Indem JungpolitikerInnen in ihrer politischen Arbeit gestärkt werden, würde nämlich auch automatisch das Schweizer Milizsystem nachhaltig gestärkt. Patrizia Nideröst vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente unterstreicht: „Die jungen Erwachsenen eignen sich in der Ausbildung Fachwissen an, werden aber auch bezüglich ihrer persönlichen Kompetenzen gefördert und lernen somit, ihr Können und Wissen gezielt einzusetzen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn die JungpolitikerInnen ein politisches Amt anstreben.“ 

Praxisnahe Ausbildungsplätze für junge Polittalente offen

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts startet der DSJ im August 2019 in der Deutschschweiz und Romandie die Leitungsausbildung Jugend + Politik mit drei Modulen. Das Selbststudium und die Intensivausbildung mit den Workshops werden mit einem weiteren Modul ergänzt. Dabei steht der Austausch untereinander im Vordergrund und das angeeignete Fachwissen kann gefestigt werden, in dem der Praxistransfer des bisher Gelernten thematisiert wird. Die praxisorientierte Ausbildung steht allen jungen Erwachsenen im Alter von 17 bis 30 Jahren offen. Die Teilnehmenden müssen einerseits Mitglied einer Jugendorganisation mit politischem Bezug sein oder in einer anderen Jugendorganisation politischen Aufgaben nachgehen und andererseits eine Leitungsfunktion ausüben. 

Anmeldung zur Leitungsausbildung Jugend + Politik 2019/2020: 

Modul 1 (e-Learning):                          12.08.2019 – 15.09.2019

Modul 2 (Intensivausbildung):                

Wochenende 1:                                     05.10.2019 – 06.10.2019 

Wochenende 2:                                     16.11.2019 – 17.11.2019

Wochenende 3:                                     01.02.2020 – 02.02.2020

Wochenende 4:                                     21.03.2020 – 22.03.2020     

Modul 3:                                               13.06.2020

Weitere Informationen und Anmeldung


Kontakt

Patrizia Nideröst, Projektleitung Leitungsausbildung Jugend + Politik (de):

patrizia.nideroest@dsj.ch, +41(0) 79 482 13 87

Nathalie Delbrouck, Mitarbeiterin Leitungsausbildung Jugend + Politik (fr): 

nathalie.delbrouck@dsj.ch, +41(0) 76 543 26 51