Braucht unsere Demokratie eine Reform?

Medienmitteilung 16.06.2020

Der 18-jährige David will dank der Unterstützung von Nationalrat Andri Silberschmidt unsere Demokratie reformieren. So soll es zusätzlich zur Verfassungsinitiative auch noch eine Gesetzesinitiative auf nationaler Ebene geben.

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Über die Onlineplattform www.engage.ch/schweiz des Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat er sein Anliegen für eine veränderte Schweiz eingereicht und seine Idee heute in Bern mit dem jüngsten Parlamentarier Andri Silberschmidt diskutiert. David plädiert dafür, dass eine Gesetzesinitiative eingeführt wird: "denn damit müssten Anliegen wie die Hornkuh-Initiative in Zukunft nicht durch die Verfassung geregelt werden“. Der Zürcher FDP-Nationalrat unterstützt das Anliegen: „Mir es wichtig, dass wir über die Zukunft der Demokratie reden. Gerade im digitalen Zeitalter gibt es viel neue Möglichkeiten und ich finde es spannend, diese gemeinsam zu diskutieren.“

Am heutigen Montag haben sich neben David und Andri Silberschmidt auch noch zwei weitere Jugendliche mit jungen Parlamentariern getroffen, um ihre Anliegen zu besprechen. Aneschka konnte ihre Idee der Klimawandelbremse mit der St. Gallerin und Grünen-Nationalrätin Franziska Ryser besprechen und der Urner CVP-Nationalrat Simon Stadler hat sich dem Anliegen von Patricia angenommen, die eine Lösung für das unfaire Bildungssystem auf Tertiärstufe fordert.

Aus den Treffen sind konkrete Forderungen entstanden, die nun durch die jungen ParlamentarierInnen in die nationale Politik getragen werden. Simon Stadler sagt dazu: „Das Anliegen von Patricia ist sehr berechtigt und ich habe auch selber erlebt, wie mühsam der Weg von einer Berufslehre an die Fachhochschule sein kann. Das sollte sich ändern und deshalb begleite ich diese Idee.“

Die drei ersten von insgesamt 13 ausgewählten jungen Anliegen wurden heute diskutiert und weiterentwickelt. Weitere Treffen zwischen Jugendlichen und jungen Parlamentariern zur Umsetzung der Anliegen folgen in den kommenden Wochen. Dabei werden Anliegen wie die Dienstpflicht für Frauen, die Förderung der politischen Bildung und ein gratis Nothilfe-Kurs diskutiert. Angehängt finden Sie eine Liste mit den ausgewählten Anliegen und den bevorstehenden Treffen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie, liebe Journalistinnen und Journalisten, über das jugendliche politische Engagement berichten. Gerne können Sie auch den weiteren geplanten Treffen zwischen den Jugendlichen und den Parlamentariern beiwohnen.

Weiterführende Informationen:


Wir freuen uns, wenn unser Projekt von Ihrer Redaktion aufgenommen wird. Für zusätzliche Informationen und wenn Sie gerne an einem der Treffen dabei sein möchten, können Sie sich jederzeit bei Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch,  melden.


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Die Jugend trifft sich wieder in Bundesbern

Medienmitteilung 09.06.2020

Es ist an der Zeit, dass die Jugendlichen ihre Projekte für die Schweiz voranbringen! Jedes Jahr ermöglicht die Kampagne „Verändere die Schweiz!“ des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ allen Jugendlichen in der Schweiz zwischen 14 und 25 Jahren, ihre Anliegen an die nationale Politik einzureichen.

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Über 200 Jugendliche haben diese Möglichkeit genutzt und vom 10. Februar bis am 29. März 2020 ihr Anliegen auf der Onlineplattform www.engage.ch/schweiz eingereicht. In den vergangenen Wochen haben die 13 jüngsten National- und Ständerätinnen und -räte die Jugendlichen dann durch Live-Talks an ihrer politischen Arbeit während der COVID-19-Zeit teilhaben lassen und die Fragen der Jugendlichen live auf Instagram beantwortet.

Nun ist es soweit: Aus den 200 Anliegen haben die 13 jüngsten National- und Ständerätinnen und -räte jeweils ihre Favoriten ausgewählt und diskutieren diese nun mit den jungen InitiantInnen der Ideen persönlich im Bundeshaus in Bern! Das Ziel der persönlichen Treffen ist es, die Anliegen zu konkreten Vorstössen weiterzuentwickeln, die dann durch die ParlamentarierInnen in den politischen Prozess eingereicht werden.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die Treffen am kommenden Montag 15. Juni starten und dann über die nächsten Monate verteilt stattfinden. Angehängt finden Sie eine Liste mit allen Treffen und den ausgewählten Anliegen. Diese sind zu so unterschiedlichen Themen wie Dienstpflicht für Frauen, politische Bildung in der Schule, Klimawandelbremse oder auch die Idee eines gratis Samariterkurses.

Sie, liebe Journalistinnen und Journalisten, sind herzlich eingeladen, diese Treffen zu begleiten! Das generationenübergreifende politische Engagement wartet nur darauf, in Ihren Medien ein Echo zu finden… und, dass Partizipation nach diesen schwierigen Zeiten wieder aktiv möglich ist.


Weiterführende Informationen:


Wir freuen uns auch, wenn unser Projekt von Ihrer Redaktion aufgenommen wird. Für zusätzliche Informationen und wenn Sie gerne an einem der Treffen dabei sein möchten, können Sie sich jederzeit bei Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch, melanie.eberhard @ dsj.ch oder 079 935 50 55 melden.


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Mehr als 200 Ideen für eine veränderte Schweiz

Medienmitteilung 14.04.2020

Mehr als zweihundert Jugendliche und junge Erwachsene haben ihre Wünsche, Anliegen und Ideen für die nationale Politik auf der Online-Plattform eingereicht. Sie haben gezeigt, dass sie sich auch von zu Hause engagieren und die Schweiz vom Sofa aus verändern können. Dies ist ein Beweis für das Engagement der Jugendlichen in einem Land, das Lösungen findet, um die Demokratie auch in Krisenzeiten am Leben zu erhalten.

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„Da das Pflegepersonal jeden Tag das Beste gibt, die ganzen Leute zu pflegen, wäre es angebracht, dem Pflegepersonal mehr Lohn auszubezahlen.“

Dieser Anspruch von der jungen Claudia ist eines der Anliegen, die anlässlich der Kampagne "Verändere die Schweiz!", die vom 10. Februar bis zum 29. März 2020 lief und allen in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen offen stand. Aufgrund der aktuellen Situation ist es nicht das einzige Anliegen, das die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals betrifft.

Doch auch andere Themen sind in den Augen der Jugend wichtig: Von den Anliegen, die in diesem Jahr auf der Wunschliste der jungen Menschen stehen, betrifft ein Viertel die Umwelt, gefolgt von Mobilität, Arbeit und Bildung.

Mehr als zweihundert Jugendliche und junge Erwachsene haben ihre Wünsche, Anliegen und Ideen für die nationale Politik auf der Online-Plattform eingereicht. Sie haben gezeigt, dass sie sich auch von zu Hause engagieren und die Schweiz vom Sofa aus verändern können. Dies ist ein Beweis für das Engagement der Jugendlichen in einem Land, das Lösungen findet, um die Demokratie auch in Krisenzeiten am Leben zu erhalten.

Die 13 jüngsten National- und StänderätInnen küren nun jeweils ihren Favoriten unter den eingereichten Anliegen. Die betreffenden ParlamentarierInnen werden aus allen gesammelten Ideen die Besten auswählen und sie mit den Jugendlichen, die sie eingereicht haben, diskutieren. In Form von Anträgen, Fragen oder Interpellationen werden die verschiedenen Anliegen schlussendlich in die nationale Politik eingebracht.



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Vom Sofa aus die Schweiz verändern!

Medienmitteilung 23.03.2020

Alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben somit noch eine Woche Zeit, um vom Sofa aus in den eigenen vier Wänden die Schweiz zu verändern, indem sie ihre Anliegen auf www.engage.ch/Schweiz einreichen. Die dreizehn jüngsten Mitglieder des National- und Ständerats schauen sich alle bis am 29. März 2020 eingereichten Anliegen an und wählen jeweils mindestens ein Anliegen aus. Dieses bringen sie dann nach einem Austausch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die nationale Politik ein.

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Die nationalen Abstimmungen vom 17. Mai 2020 wurden durch den Bundesrat verschoben, doch Jugendliche und junge Erwachsene können nun trotzdem noch eine Woche politisch mitwirken. Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat aufgrund der aktuellen Lage beschlossen, seine nationale Kampagne "Verändere die Schweiz!" um eine Woche, bis zum 29. März 2020 zu verlängern. Die direkte Demokratie wird dadurch gestärkt und kann dank neuen und digitalen Möglichkeiten, wie der Partizipationsplattform www.engage.ch, aufrecht (und direkt) erhalten werden.

Alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben somit noch eine Woche Zeit, um vom Sofa aus in den eigenen vier Wänden die Schweiz zu verändern, indem sie ihre Anliegen auf www.engage.ch/Schweiz einreichen. Die dreizehn jüngsten Mitglieder des National- und Ständerats schauen sich alle bis am 29. März 2020 eingereichten Anliegen an und wählen jeweils mindestens ein Anliegen aus. Dieses bringen sie dann nach einem Austausch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die nationale Politik ein.

Die Verlängerung der Kampagne um eine zusätzliche Woche hat eine klare Botschaft: «Bleibt zu Hause und verändert die Schweiz von zu Hause aus!» Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen können dadurch auch in Zeiten der Coronakrise politisch aktiv sein und digitale Mitwirkungsmöglichkeiten kennenlernen. Denn wie Christian Levrat am vergangenen Mittwoch 18. März bereits zu RTS sagte: "Die direkte Demokratie ist kein Luxus, der nur bei gutem Wetter erlaubt ist".



Kontakt

  • Melanie Eberhard (DE), Projektleiterin
    melanie.eberhard@dsj.ch, +41 79 438 76 57

Kontaktperson

Sheila Glasz

Leiterin Verbandskommunikation

Tel. +41 31 384 08 02

E-Mail