Neuer Vorstand für den Dachverband Schweizer Jugendparlamente

Medienmitteilung 22.08.2020

Am Samstag, 22. August, fand die Delegiertenversammlung DV des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ statt. Organisiert wurde die diesjährige DV vom DSJ zusammen mit dem Jugendrat Baselland. Der Regierungspräsident des Kantons Baselland, Anton Lauber, eröffnete die DV mit rund 50 JugendparlamentarierInnen aus allen Sprachregionen der Schweiz.

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Das wichtigste Traktandum der diesjährigen DV waren die Wahlen des Vorstandes und der Geschäftsprüfungskommission. Neu in den Vorstand gewählt wurden Lara Atassi (21) vom Parlement des Jeunes Genevois, Noé Pollheimer (20) vom Jungen Rat (Basel-Stadt), Liya Bruman (18) vom Jugendparlament Kanton Zürich und Léonie Hagen (21) vom Jugendrat Brig-Glis. In ihrem Amt bestätigt wurden Damien Richard, Dominik Scherrer, Bérénice Georges, Antoine Menna und Ruben Schwarz. Die fünf Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission wurden alle wiedergewählt.

Nicht mehr im Vorstand sind Leah Gutzwiller, Alexander Omuku, Giorgio Tresoldi und Michael Kahler. Der DSJ dankt ihnen herzlich für ihr grosses Engagement.

Zu Gast in Baselland

Die DV wurde in Zusammenarbeit mit dem Jugendrat Baselland organisiert. Der Jugendrat Baselland besteht bereits seit 1995. Als regierungsrätliche Kommission des Kantons Basel-Landschaft ist er in der Lage, mit Vernehmlassungen auf Vorlagen zu reagieren und direkt auf das politische Geschehen des Kantons Einfluss zu nehmen.

Der Jugendrat besteht aus maximal neun Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren und kann seit seiner Gründung auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Im Jahre 2001 initiierte er beispielsweise die Einführung des TNW-Nachtnetzes, welches bis heute ein grosser Erfolg ist. Auch veranstaltet er regelmässig Podiumsdiskussionen und weitere politische Veranstaltungen wie das Jugendforum (simuliertes Kantonsparlament). Das nächste Jugendforum findet am 8. September in Liestal zum Thema „Corona – die neue Normalität?“ statt. Der ehemalige Corona-Delegierte Daniel Koch wird an der Veranstaltung teilnehmen.

Aussergewöhnliche DV

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus wurde die diesjährige DV in zwei Teilen durchgeführt. In einem ersten Teil befanden die Delegierten digital über die Strategie 2020–22, das Budget sowie den Leistungs- und den Finanzbericht. Die jährlich durchgeführte DV bietet den Mitgliedern neben der aktiven Mitgestaltung des Verbandes auch die Möglichkeit, sich mit JugendparlamentarierInnen aus der ganzen Schweiz auszutauschen.

Die rund 80 Jugendparlamente und Jugendräte der Schweiz und Liechtensteins sind bewährte Strukturen für die politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie bieten Jugendlichen die Möglichkeit, sich langfristig in ihrer Gemeinde, ihrer Region oder ihrem Kanton zu engagieren. Dazu führen sie eigene Projekte durch, bringen Anliegen im politischen Prozess ein und sind in Jugendfragen Ansprechpartner für Behörden und Politik.


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„Frag die Bundespräsidentin!”: Was Jugendliche von Simonetta Sommaruga wissen wollen

Medienmitteilung 20.08.2020

Ob zu Bildung, Umwelt oder Europa: Ab heute können Schweizer Jugendliche Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga während drei Wochen ihre Fragen einreichen – einfach und schnell über die Onlineplattform www.engage.ch/schweiz. An einer Medienkonferenz am 6. Oktober 2020 beantwortet Bundespräsidentin Sommaruga eine ausgeloste Auswahl von diesen Fragen. Mit der Kampagne „Frag die Bundespräsidentin!“ und dem Programm engage.ch ermöglicht der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ Jugendlichen eine neue Form der politischen Mitsprache.

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Wir freuen uns, wenn Sie über dieses Engagement junger Menschen berichten und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

 


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Jugendliche verpassen der Schweiz ein Update

Medienmitteilung 10.08.2020

Wie soll die digitale Schweiz von morgen aussehen? Ab heute haben Schweizer Jugendliche während neun Wochen die Möglichkeit, ihre Visionen und Vorschläge zur digitalen Zukunft der Schweiz aktiv einzubringen! Ihre Ideen dazu können sie über die Plattform engage.ch einfach und schnell direkt ins Bundeshaus tragen.

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19 ParlamentarierInnen der Parldigi-Gruppe sichten die Anliegen und treffen sich mit den Jugendlichen, deren Idee ausgewählt wurde im November 2020 zur Weiterverfolgung von diesen. Die Kampagne «Die Schweiz updaten!» wurde von der Geschäftsstelle Digitale Schweiz des Bundesamts für Kommunikation BAKOM lanciert und wird in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ umgesetzt.

Heute am 10. August 2020 drücken wir «Enter» und lancieren die Kampagne «Die Schweiz updaten!». Bis zum 11. Oktober 2020 können Jugendliche und junge Erwachsene über www.engage.ch/digital ihre Ideen und Anliegen zur Digitalisierung posten: Die Chancen der Digitalisierung im Bereich des Klimaschutzes, Wünsche für die digitale Bildung, die digitale Arbeitswelt der Zukunft und viele andere jugendliche Anliegen sollen Eingang in die Politik finden. Das Vorgehen ist angelehnt an die nationale Kampagne «Verändere die Schweiz!», die dieses Jahr zum vierten Mal stattfand, wobei zusätzlich noch drei regionale Speed Debatings durgeführt werden. Weiterführende Informationen sind dieser Mail angehängt und über www.engage.ch/digital zugänglich.

Wir freuen uns, wenn Sie über das jugendliche politische Engagement sowie über die Kampagne «Die Schweiz updaten!» berichten und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

 


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Braucht unsere Demokratie eine Reform?

Medienmitteilung 16.06.2020

Der 18-jährige David will dank der Unterstützung von Nationalrat Andri Silberschmidt unsere Demokratie reformieren. So soll es zusätzlich zur Verfassungsinitiative auch noch eine Gesetzesinitiative auf nationaler Ebene geben.

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Über die Onlineplattform www.engage.ch/schweiz des Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat er sein Anliegen für eine veränderte Schweiz eingereicht und seine Idee heute in Bern mit dem jüngsten Parlamentarier Andri Silberschmidt diskutiert. David plädiert dafür, dass eine Gesetzesinitiative eingeführt wird: "denn damit müssten Anliegen wie die Hornkuh-Initiative in Zukunft nicht durch die Verfassung geregelt werden“. Der Zürcher FDP-Nationalrat unterstützt das Anliegen: „Mir es wichtig, dass wir über die Zukunft der Demokratie reden. Gerade im digitalen Zeitalter gibt es viel neue Möglichkeiten und ich finde es spannend, diese gemeinsam zu diskutieren.“

Am heutigen Montag haben sich neben David und Andri Silberschmidt auch noch zwei weitere Jugendliche mit jungen Parlamentariern getroffen, um ihre Anliegen zu besprechen. Aneschka konnte ihre Idee der Klimawandelbremse mit der St. Gallerin und Grünen-Nationalrätin Franziska Ryser besprechen und der Urner CVP-Nationalrat Simon Stadler hat sich dem Anliegen von Patricia angenommen, die eine Lösung für das unfaire Bildungssystem auf Tertiärstufe fordert.

Aus den Treffen sind konkrete Forderungen entstanden, die nun durch die jungen ParlamentarierInnen in die nationale Politik getragen werden. Simon Stadler sagt dazu: „Das Anliegen von Patricia ist sehr berechtigt und ich habe auch selber erlebt, wie mühsam der Weg von einer Berufslehre an die Fachhochschule sein kann. Das sollte sich ändern und deshalb begleite ich diese Idee.“

Die drei ersten von insgesamt 13 ausgewählten jungen Anliegen wurden heute diskutiert und weiterentwickelt. Weitere Treffen zwischen Jugendlichen und jungen Parlamentariern zur Umsetzung der Anliegen folgen in den kommenden Wochen. Dabei werden Anliegen wie die Dienstpflicht für Frauen, die Förderung der politischen Bildung und ein gratis Nothilfe-Kurs diskutiert. Angehängt finden Sie eine Liste mit den ausgewählten Anliegen und den bevorstehenden Treffen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie, liebe Journalistinnen und Journalisten, über das jugendliche politische Engagement berichten. Gerne können Sie auch den weiteren geplanten Treffen zwischen den Jugendlichen und den Parlamentariern beiwohnen.

Weiterführende Informationen:


Wir freuen uns, wenn unser Projekt von Ihrer Redaktion aufgenommen wird. Für zusätzliche Informationen und wenn Sie gerne an einem der Treffen dabei sein möchten, können Sie sich jederzeit bei Melanie Eberhard, Bereichsleiterin engage.ch,  melden.


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Kontaktperson

Sheila Glasz

Leiterin Verbandskommunikation

Tel. +41 31 384 08 02

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