Politnachwuchs trifft an der Jugendparlamentskonferenz auf Ruth Dreifuss

Medienmitteilung 03.10.2021

Am vergangenen Wochenende haben sich in Basel rund 140 JugendparlamentarierInnen aus der Schweiz und dem Ausland zur grössten jährlich stattfindenden Veranstaltung für Jugendparlamente getroffen. Die jungen Politikinteressierten wurden von Regierungspräsident Beat Jans begrüsst und sprachen mit Ruth Dreifuss über das Frauenstimm- und Wahlrecht sowie über die Gleichstellung.

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Vom 1. bis 3. Oktober 2021 fand in Basel die Jugendparlamentskonferenz JPK statt. Sie wurde dieses Jahr vom Jungen Rat gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ organisiert. Rund 140 JugendparlamentarierInnen aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland haben an der JPK teilgenommen. Regierungspräsident Beat Jans forderte die Teilnehmenden in seiner Eröffnungsrede dazu auf, Verbündete zu finden, um ihre Ideen gemeinsam umzusetzen. Die Teilnehmenden nahmen diese Aufforderung dankend an, lebten am Wochenende den sprach- und länderübergreifenden Austausch und fanden viele von diesen Verbündeten.

Vor 50 Jahren die Frauen, heute die Jugend?

Das Thema der JPK war das Frauenstimm- und Wahlrecht. Seit 50 Jahren dürfen Frauen in der Schweiz ihre Meinung an der Urne kundtun und sich zur Wahl aufstellen lassen. Am Politbrunch am Sonntagmorgen berichtete alt Bundesrätin Ruth Dreifuss von dieser Entwicklung und hob hervor, dass auch heute noch nicht alle Teile der Gesellschaft gleichwertigen Zugang zur Politik haben – so etwa junge Menschen.

Dieser Zugang von jungen Menschen zur Politik steht bei den JugendparlamentarierInnen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Insbesondere setzen sie sich dafür ein, dass die junge Generation in der Politik Gehör findet. So ist beispielsweise der Junge Rat eine Kommission des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt und kann zu Vernehmlassungsvorlagen Stellung nehmen, Anregungen zu Sachvorlagen einbringen und mit eigenem Budget Anlässe organisieren. «Für uns ist der Einbezug von uns jungen Menschen und das Annehmen unserer Idee zentral für eine auf allen Ebenen nachhaltige Politik», sagt Timea Pollheimer vom Jungen Rat.


Fotos

Fotos der Jugendparlamentskonferenz finden Sie hier.
Der Copyrightvermerk lautet: © Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ
 

Kontakt

Timea Pollheimer
Verantwortliche für Kommunikation beim Jungen Rat
timea.pollheimer @ junger-rat.ch
079 351 96 17

Christian Isler
Bereichsleiter youpa und stv. Geschäftsleiter DSJ
christian.isler @ dsj.ch
079 438 76 57

Medieneinladung an die Jugendparlamentskonferenz mit Ruth Dreifuss

Medienmitteilung 22.09.2021

An der Jugendparlamentskonferenz treffen sich JugendparlamentarierInnen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland in Basel-Stadt. Die Veranstaltung Anfang Oktober steht ganz im Zeichen von 50 Jahren Frauenstimm- und Wahlrecht. Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss nimmt daran teil und tauscht sich mit den jungen Erwachsenen aus. Ebenfalls vor Ort ist Regierungspräsident Beat Jans. Medienschaffende sind herzlich eingeladen.

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Vom 1. bis 3. Oktober findet in Basel die Jugendparlamentskonferenz (JPK) statt. Rund 130 junge Politikinteressierte aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland treffen sich, um sich zu vernetzen, auszutauschen und politisch zu bilden. Die JPK wird dieses Jahr vom Jungen Rat gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) organisiert. Sie findet im Grossratssaal und in der Markthalle statt. Das vollständige Programm finden Sie unten.

Das Thema der JPK ist das Frauenstimm- und Wahlrecht. Beim Sonntagsbrunch wird neben anderen Gästen die zweite gewählte Bundesrätin der Schweiz, Ruth Dreifuss, dabei sein und sich mit den JugendparlamentarierInnen über das Thema austauschen. Regierungsrat Beat Jans wird die JPK am Freitag mit einer Rede eröffnen.

Auch Jugendparlamente setzen sich für mehr Einbezug in Politik ein

Jugendparlamente und -räte sind sehr unterschiedlich aufgestellt, doch was sie eint, ist die Überzeugung, dass auch die junge Generation in der Politik Gehör finden muss. So ist der Junge Rat eine Kommission des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt und kann zu Vernehmlassungsvorlagen Stellung nehmen, Anregungen zu Sachvorlagen einbringen und mit eigenem Budget Anlässe organisieren.

Medienschaffende sind herzlich eingeladen, an der JPK teilzunehmen. Insbesondere der Brunch am Sonntagmorgen mit Ruth Dreifuss eignet sich gut. Wir freuen uns über eine Voranmeldung.


Programm

Freitag, 1. Oktober 2021

ab 17:00

Ankunft der Teilnehmenden und Check-in

Markthalle Basel, Wohnzimmer
 

17:00 – 18:30

Freier Austausch mit Mitgliedern des Jungen Rates und Mitarbeitenden der DSJ-Geschäftsstelle

18:30 – 18:40

Begrüssung durch den DSJ-Vorstand

18:40

Eröffnungsrede von Regierungspräsident Beat Jans, Vorstellungsrunde youpa-Team, Projektgruppe und Organisationskomitee

19:00 – 20:00

Präsentationen von ausländischen Teilnehmenden zum Frauenstimm- und Wahlrecht in ihren Ländern

ab 20:00 

Abendessen und Abendprogramm

Samstag, 2. Oktober 2021

09:30 – 13:00

Plenum mit historischem Überblick über das Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz

Grossratssaal

13:15 – 14:00

Mittagessen

SV Uni Mensa

14:30 – 17:00

Ausflüge in der Stadt Basel: Frauenstadtrundgang, Cartoonmuseum, Ueli Bier, Vitra Design Museum, Escape Room, Wyygut Riehen

ab 17 Uhr

Abendprogramm

Sonntag, 3. Oktober 2021

bis 10:00

Eröffnung Brunch und Austausch zwischen den Teilnehmenden

Markthalle Basel, Wohnzimmer

10:00 – 13:00

PolitBrunch zum Thema Frauenstimm- und Wahlrecht und Gleichberechtigung mit alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und Zita Küng

Weitere Infos finden Sie hier: www.youpa.ch/jpk2021
 

Foto

Das Foto zeigt die Projektgruppe JPK 2021 (v.l.n.r.): Noé Pollheimer (Vorstand DSJ), Aline Incici (Leiterin Vernetzung DSJ), Henning Weiss (Junger Rat), Giulia Ambach (Mitarbeiterin Jugendparlamente DSJ), Copyright: © Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ
 

Kontakt

Timea Pollheimer
Verantwortliche für Kommunikation beim Jungen Rat
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Geschäftsleiterin Stefanie Bosshard verlässt DSJ per Ende 2021

Medienmitteilung 07.09.2021

Die Geschäftsleiterin des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ, Stefanie Bosshard, verlässt den Verband per Ende Dezember 2021. Stefanie Bosshard übernahm 2018 die Geschäftsführung des DSJ und prägte den Jugendverband in einer besonders ereignisreichen Zeit mit. Ihre Nachfolge ist noch offen.

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Die Geschäftsleiterin Stefanie Bosshard verlässt den DSJ per Ende Jahr. Sie übernahm 2018 die Geschäftsleitung des DSJ. Die Bildungswissenschaftlerin war zuvor fünf Jahre beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in der Bildungspolitik tätig.

Seit drei Jahren führt Stefanie Bosshard die Geschäftsstelle des DSJ in Bern mit rund 60 Mitarbeitenden (40 Festangestellte, 20 Stundenlohnmitarbeitende). In diesen Jahren prägte sie den Verband massgeblich mit und leitete wichtige Entscheidungen für die Zukunft des DSJ in die Wege. In den Jahren zuvor hatte der DSJ ein grosses Wachstum erfahren. Der DSJ hatte sich als anerkanntes Kompetenzzentrum für politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der ganzen Schweiz und Liechtenstein etabliert, während nur geringfügige Anpassungen an Struktur und Aufbau der Organisation vollzogen wurden. Unter Stefanie Bosshard nahm der DSJ diese Entwicklungen zum Anlass, einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozesses durchzuführen, dessen Hauptprojektphase Ende 2021 abgeschlossen wird. Es ist denn auch ihr zu verdanken, dass der DSJ seine Tätigkeiten in den letzten Jahren konsolidieren und seine Angebote noch besser auf die Bedürfnisse der Jugendparlamente und der weiteren Zielgruppen abstimmen konnte.

Stefanie Bosshard erfülle es mit Freude, den Verband in einer solch bedeutsamen Phase geprägt zu haben. Nach dieser ereignisreichen Zeit sei es nun für die Geschäftsleiterin jedoch der richtige Zeitpunkt, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Stefanie Bosshard meint: «Ich durfte mit einem überaus motivierten, engagierten Team zusammenarbeiten und bin enorm stolz, was wir alles gemeinsam erreicht haben. Wir haben uns in den vergangenen Jahren intensiv mit der Organisationsentwicklung auseinandergesetzt, ausgiebig diskutiert und diverse Massnahmen entworfen, die den DSJ in eine vielversprechende Zukunft leiten werden. Es macht mich sehr zufrieden, meiner Nachfolge einen zukunftsorientierten, chancenreichen Verband zu übergeben. Der DSJ leistet einen entscheidenden Beitrag in der Förderung der politischen Partizipation und politischen Bildung von jungen Menschen. Dies ist wichtig für den Erhalt der demokratischen Diskussionskultur und die direkte Demokratie der Schweiz.»

Der Vorstand bedankt sich im Namen der gesamten Geschäftsstelle bei Stefanie Bosshard für die engagierte Führung des Verbands und die gute Zusammenarbeit und wünscht ihr alles Gute für ihre berufliche sowie private Zukunft.


Kontaktperson

Sheila Glasz, Leiterin Verbandskommunikation: +41 79 442 34 28 / sheila.glasz @ dsj.ch

 

 

Jugend verschafft sich Gehör!

Medienmitteilung 03.03.2021

Auf der Onlineplattform www.engage.ch haben Jugendliche und junge Erwachsene bis jetzt 111 Ideen für die nationale Politik hinterlegt. Im Zuge der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ werden noch bis am 21. März Anliegen der Jugend gesucht. Mithilfe von „Verändere die Schweiz!“ können sich Jugendliche und junge Erwachsene in der Politik Gehör verschaffen. Denn die jüngsten Ständerätinnen und Ständeräte bringen anschliessend ausgewählte Ideen ins Bundeshaus ein.

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Clara (19) aus Biel wünscht, dass der Zugang zum Rechtssystem keine Frage des Einkommens ist. Gerichtskosten sollen daher proportional verteilt werden. Mattis (17) aus dem Kanton Zürich findet, der Bund sollte den Ausbau von Wasserstoff-Tankstellen fördern. Ausserdem soll der Kauf eines Wasserstoffautos finanziell unterstützt werden. Diese und 109 weitere Anliegen sind im Rahmen der Kampagne „Verändere die Schweiz!“ bereits über www.engage.ch eingegangen. Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren haben noch bis am 21. März Zeit ihre Ideen und Anliegen an die Politik zu adressieren.

Alle eingebrachten Anliegen werden an die sechs jüngsten Ständerätinnen und Ständeräte weitergeleitet. Sie werden je mehrere Anliegen auswählen und diese im Bundeshaus mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutieren. Die Ständerätinnen und Ständeräte reichen die Anliegen anschliessend in die nationale Politik ein.

Bis heute schafften es 33 Anliegen von „Verändere die Schweiz!“ in die nationale Politik. So reichte Aneschka Berchtold (17) im 2020 das Anliegen „Klimawandelbremse“ bei „Verändere die Schweiz!“ ein. Die Grüne-Nationalrätin Franziska Ryser wählte die Idee aus. In der Herbstsession 2020 brachte Nationalrätin Franziska Ryser das Anliegen von Aneschka bereits als Postulat im Nationalrat ein. Aneschka findet: „Es war echt cool mit einer Nationalrätin auf Augenhöhe die Eckpunkte für das Postulat auszuarbeiten. Ich sah auch, wie viele junge Menschen sich für ihre Anliegen einsetzen. Ich finde wir haben auch ein Mitspracherecht verdient, besonders Jugendliche unter 18 Jahren, die sonst keine Möglichkeit haben.“

 

 

„Verändere die Schweiz!“: eine nationale Kampagne, um der Jugend eine Stimme zu geben

Ziel von «Verändere die Schweiz!» ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine einfache und digitale Möglichkeit zu bieten, sich auf nationaler Ebene politisch einzubringen. Durch das Projekt können neue innovative Ideen und Lösungsansätze in die Schweizer Politik eingebracht werden. Dies gelingt durch die Unterstützung der sechs jüngsten Ständeräte und Ständerätinnen, welche jeweils mehrere Anliegen auswählen und diese in die nationale Politik einbringen. Dies sind die ParlamentarierInnen, die uns unterstützen:

  • Andrea Caroni (FDP)
  • Benedikt Würth (CVP)
  • Johanna Gapany (FDP)
  • Lisa Mazzone (Grüne)
  • Marina Carabbio (SP)
  • Mathias Zopfi (Grüne)

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, dürfen Sie uns gerne kontaktieren:

Niculin Detreköy                                             031 384 08 06

Projektleiter                                                      078 911 13 40

niculin.detrekoey @ dsj.ch

Kontaktperson

Sheila Glasz

Leiterin Verbandskommunikation

Tel. +41 31 384 08 02

E-Mail