Kampagne «Verändere die Schweiz! 2022»: engage.ch sucht junge Ideen

Medienmitteilung 07.02.2022

Niculin Detreköy (Kampagnenleiter) sowie Noé Pollheimer und Léonie Hagen (Vorstand) vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente zusammen mit Jugendlichen, die bei der Kampagne «Verändere die Schweiz! 2021» mitgemacht haben.

engage.ch ruft junge Menschen zur Teilnahme an der nationalen Kampagne «Verändere die Schweiz! 2022» auf! Vom 7. Februar bis zum 20. März 2022 können alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen von 14 bis 25 Jahren ihre Ideen für die Zukunft der Schweiz auf der Onlineplattform www.engage.ch einreichen.

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Junge Mitglieder des Nationalrats wählen danach je ein Anliegen aus und bringen dieses in die nationale Politik ein. Das Projekt «Verändere die Schweiz!» des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, im Bundeshaus Gehör zu finden. Jugendliche und junge Erwachsene brauchen dafür lediglich, eine innovative Idee oder ein persönliches Anliegen, mit welcher die Zukunft der Schweiz mitgestaltet werden kann.

Dies sind die ParlamentarierInnen, die bei der Kampagne «Verändere die Schweiz!» 2022 mitmachen:

  • Corina Gredig (GLP, ZH)
  • Erich Hess (SVP, BE)
  • Franziska Ryser (Grüne, SG)
  • Greta Gysin (Grüne, TI)
  • Léonore Porchet (Grüne, VD)
  • Lukas Reimann (SVP, SG)
  • Meret Schneider (Grüne, ZH)
  • Mike Egger (SVP, SG)
  • Sarah Wyss (SP, BS)
  • Simon Stadler (Mitte, UR)
  • Vincent Maitre (Mitte, GE)

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, dürfen Sie uns gerne kontaktieren:

Niculin Detreköy, Projektleiter
031 384 08 06
078 911 13 40
​​​​​​​niculin.detrekoey @ dsj.ch​​​​​​​

Studienveröffentlichung: Jugendpartizipation mit Zylinder, Béret und Dockermütze

Medienmitteilung 13.01.2022

Wie kann Jugendpartizipation in Gemeinden ermöglicht werden? Zusammen mit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit veröffentlicht der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ das Kooperationsprojekt «Jugendpartizipation in der Gemeinde ermöglichen». Im Fokus der Studie stehen jene Fachpersonen, die bei Projekten zur Beteiligung von Jugendlichen am kommunalen Gemeinwesen zentral sind.

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Unter dem Aspekt des «enabling» untersucht die Studie die Bedürfnisse, Haltungen und Arbeitspraktiken von Fachpersonen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, VertreterInnen der Gemeindebehörden oder KommunalpolitikerInnen. Die Analyse ihrer Arbeitsbereiche bringt wertvolle Erkenntnisse für die Verbesserung einer nachhaltigen Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Gemeindeleben. So zeigt die Studie auf, in welchen Arbeitsbereichen sich die Fachpersonen bewegen, wo und wie potenzielle Herausforderungen überwunden werden können und welche Erfolgsfaktoren bei Jugendpartizipationsprojekten typisch sind.

Alles auf einen Blick: eine Praxis-Broschüre mit konkreten Handlungsempfehlungen

In der durch den DSJ erarbeiteten Broschüre wird ein vereinfachtes Schema des Enablings von Jugendpartizipation vorgestellt. Hier kommen die drei Hüte ins Spiel, denn alle gehören in die Garderobe von EnablerInnen. Sie stellen metaphorisch die drei identifizierten Arbeitsbereiche dar: Grundlagenarbeit, Vermittlungsarbeit und direkte Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Die Broschüre führt die LeserInnen auf kurze und einfache Art durch die wichtigsten Herausforderungen und Erfolgsfaktoren in diesen Arbeitsbereichen. Zusätzlich zeigt sie anhand von praxisnahen Beispielen auf, wie Jugendpartizipation in der Gemeinde begonnen, aber auch verstetigt werden kann. Durch den Einblick in die Praxis lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen entnehmen. Die Broschüre finden Sie im Anhang, die Studie der HSLU mit allen Hintergründen ist online verfügbar.

Wir freuen uns, wenn Sie die Broschüre studieren und weitere interessierte Personen darauf aufmerksam machen. Für Rückmeldungen und Auskünfte steht Nadia Qadire, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsprojekte, gerne zur Verfügung.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!


Kontakt

Nadia Qadire
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsprojekte
nadia.qadire @ dsj.ch
078 854 42 33

Sara Schmid und Christian Isler übernehmen Co-Geschäftsführung des DSJ

Medienmitteilung 03.12.2021

Neu wird die Geschäftsstelle des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ von zwei Personen geführt. Nach drei Jahren übergibt Stefanie Bosshard an Sara Schmid und Christian Isler. Gemeinsam wollen sie Jugendparlamente und die politische Teilnahme junger Menschen weiter fördern.

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Die Geschäftsstelle des DSJ wird ab 2022 neu von einem Duo geführt werden. Sara Schmid und Christian Isler übernehmen die Geschäftsführung von Stefanie Bosshard, welche zur Schweizer Demokratie Stiftung wechselt und dort die Geschäftsführung übernimmt. Der Entscheid für die Nachfolgeregelung mit einer Co-Geschäftsführung ist mitunter das Ergebnis des Organisationsentwicklungsprozesses, welcher der DSJ im vergangenen Jahr durchgeführt hat. «Mit der Co-Geschäftsführung können wir die anfallenden Aufgaben und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, was ganz dem Geiste des DSJ entspricht» sagt Christian Isler zu den Gründen für die Neuorganisation.

Christian Isler ist bereits seit August 2019 beim DSJ tätig. Er hat bisher den Bereich youpa geleitet und ist seit November 2020 auch stellvertretender Geschäftsleiter des DSJ. Der 31-Jährige hat Politikwissenschaften studiert und arbeitete vor seinem Wechsel zum DSJ unter anderem für die Nichtregierungsorganisation Biovision und während zwei Jahren für die Parlamentsdienste. In seiner Freizeit engagiert sich Christian Isler ehrenamtlich als Präsident des Musikfestivals «Landäbärg Unplugged» und ist Teil des Organisationskomitees von «Kino im Kocher» in Bern.

Als Co-Geschäftsführerin stösst neu die Politikwissenschaftlerin Sara Schmid zum DSJ dazu. Zuletzt an der Universität Bern beschäftigt, arbeitete sie zuvor während fast drei Jahren für Procap Schweiz und war dort unter anderem stellvertretende Leiterin des Ressorts Sozialpolitik / Lobbying. Ebenso leitete sie das politische Partizipationsprojekt «Denkfabrik – inklusiv politisieren». Nebst ihren beruflichen Erfahrungen im Vereinswesen kennt die 30-Jährige auch die ehrenamtliche Perspektive: Sie ist Co-Präsidentin des Vereins «voCHabular» und Vorstandsmitglied beim Verein «Läbigi Stadt» in Bern. Sara Schmid ist zweisprachig mit Deutsch und Italienisch aufgewachsen und sitzt für die SP Stadt Bern im Stadtrat.

«Der DSJ mit seinen Mitgliedern trägt massgeblich dazu bei, jungen Menschen die politische Teilnahme zu ermöglichen. Ich freue mich darauf, mit diesem grossartigen Team zusammen meinen Teil dazu beitragen zu können» so Sara Schmid. Gemeinsam wollen Sara Schmid und Christian Isler die Stellung der Jugendparlamente weiter stärken, junge Menschen zum politischen Engagement bewegen und den DSJ als praxisorientiertes Kompetenzzentrum für politische Bildung und politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterentwickeln.


Kontakt

Christian Isler
designierter Co-Geschäftsführer
christian.isler @ dsj.ch
+41 79 438 76 57

Politnachwuchs trifft an der Jugendparlamentskonferenz auf Ruth Dreifuss

Medienmitteilung 03.10.2021

Am vergangenen Wochenende haben sich in Basel rund 140 JugendparlamentarierInnen aus der Schweiz und dem Ausland zur grössten jährlich stattfindenden Veranstaltung für Jugendparlamente getroffen. Die jungen Politikinteressierten wurden von Regierungspräsident Beat Jans begrüsst und sprachen mit Ruth Dreifuss über das Frauenstimm- und Wahlrecht sowie über die Gleichstellung.

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Vom 1. bis 3. Oktober 2021 fand in Basel die Jugendparlamentskonferenz JPK statt. Sie wurde dieses Jahr vom Jungen Rat gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ organisiert. Rund 140 JugendparlamentarierInnen aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland haben an der JPK teilgenommen. Regierungspräsident Beat Jans forderte die Teilnehmenden in seiner Eröffnungsrede dazu auf, Verbündete zu finden, um ihre Ideen gemeinsam umzusetzen. Die Teilnehmenden nahmen diese Aufforderung dankend an, lebten am Wochenende den sprach- und länderübergreifenden Austausch und fanden viele von diesen Verbündeten.

Vor 50 Jahren die Frauen, heute die Jugend?

Das Thema der JPK war das Frauenstimm- und Wahlrecht. Seit 50 Jahren dürfen Frauen in der Schweiz ihre Meinung an der Urne kundtun und sich zur Wahl aufstellen lassen. Am Politbrunch am Sonntagmorgen berichtete alt Bundesrätin Ruth Dreifuss von dieser Entwicklung und hob hervor, dass auch heute noch nicht alle Teile der Gesellschaft gleichwertigen Zugang zur Politik haben – so etwa junge Menschen.

Dieser Zugang von jungen Menschen zur Politik steht bei den JugendparlamentarierInnen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Insbesondere setzen sie sich dafür ein, dass die junge Generation in der Politik Gehör findet. So ist beispielsweise der Junge Rat eine Kommission des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt und kann zu Vernehmlassungsvorlagen Stellung nehmen, Anregungen zu Sachvorlagen einbringen und mit eigenem Budget Anlässe organisieren. «Für uns ist der Einbezug von uns jungen Menschen und das Annehmen unserer Idee zentral für eine auf allen Ebenen nachhaltige Politik», sagt Timea Pollheimer vom Jungen Rat.


Fotos

Fotos der Jugendparlamentskonferenz finden Sie hier.
Der Copyrightvermerk lautet: © Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ
 

Kontakt

Timea Pollheimer
Verantwortliche für Kommunikation beim Jungen Rat
timea.pollheimer @ junger-rat.ch
079 351 96 17

Christian Isler
Bereichsleiter youpa und stv. Geschäftsleiter DSJ
christian.isler @ dsj.ch
079 438 76 57

Kontaktperson

Martina Tomaschett

Abteilungsleiterin Kommunikation

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