Soirée Politique 2021

Die Soirée Politique 2021 ist Geschichte. Wir dürfen auf eine Veranstaltung mit vielen angeregten Diskussionen zurückblicken. Ein inhaltlicher Rückblick zu den identifizierten Herausforderungen, den vorgeschlagenen Handlungsmöglichkeiten und mit Gedanken zu alternativen Partizipationsformen ist unten zu finden.

Inhaltlicher Rückblick

Im Rahmen der Soirée Politique vom 22. September 2021 haben Jugendliche und junge Erwachsene über Herausforderungen und mögliche Handlungsfelder in Bezug auf junge Frauen in der Politik diskutiert. An sechs Tischen wurden Vorschläge erarbeitet und danach ins Plenum eingebracht. Wir wollten wissen, welche Hürden es für einen höheren Frauenanteil auf kantonaler und kommunaler Ebene gibt. Anschliessend schlugen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen entsprechende Handlungsmöglichkeiten vor. Schlussendlich wurde auch über alternative Formen der politischen Teilnahme gesprochen, die für junge Frauen besonders ansprechend sein könnten.

Die Ergebnisse der Veranstaltung sind untenstehend aufgeführt. Die Vorschläge widerspiegeln die Meinungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen und decken sich nicht zwingend mit jenen des DSJ. Die Teilnehmenden aus Jugendparlamenten, Jungparteien oder mit allgemeinem politischem Interesse waren gut durchmischt. Vom Unterwallis bis in die Ostschweiz und von links bis rechts waren alle möglichen Perspektiven vertreten. Entsprechend breit abgestützt sind die Resultate.

Zusammenfassung Soirée Politique 2021

 

17:00      Apéro                                                                                                                                                
17:45

Begrüssung

Co-Präsidium Dachverband Schweizer Jugendparlamente

17:50

Keynote

Zita Küng, Präsidentin Verein CH2021

18:10

Persönliche Perspektive

Camille Marion, Gemeinderätin Avenches VD

18:30

Nachtessen und moderierte Diskussionen

Die Teilnehmenden teilen ihre Einschätzungen zum Thema und identifizieren gemeinsam Handlungsfelder. Es wird für die Diskussion getrennte deutsch- und französischsprachige Tische geben.

Zita Küng ist Präsidentin des Vereins CH2021. Die Juristin berät beruflich mit „EQuality by Zita Küng“ Frauen, die ihren Einfluss geltend machen wollen, setzt Akzente in der Gender- und Diversity-Diskussion und teilt ihr umfangreiches Wissen. Sie war die erste Leiterin des damaligen Gleichstellungsbüros der Stadt Zürich und ist ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Unia.

Was gibt sie jungen Frauen mit auf den Weg, die ein politisches Amt anstreben? Und wie ermutigt sie jene, die sich das zweimal überlegen?

Camille Marion ist Gemeinderätin der Grünen in Avenches VD. Beruflich ist sie Redakteurin des VCS-Magazins und dort verantwortlich für die französische Ausgabe. In ihrem Blog „Lève l’encre“  schreibt sie über ihre Reisen – mit dem Zug.

In der Schweiz wird nur gerade ein Viertel aller Sitze in Gemeindeexekutiven von Frauen besetzt. Junge Frauen sind noch seltener. Wie kam es dazu, dass sie Gemeinderätin wurde? Das wollen wir von Camille Marion erfahren.

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